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Bützower Zeitung

18. Oktober 2017 | 07:44 Uhr

Rühn : Kloster jetzt in Frauenhand

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Jubiläumsausstellung der Künstlerinnenvereinigung Gedok bis zum 10. September zu sehen

von
erstellt am 14.Aug.2017 | 07:00 Uhr

Wieder einmal ist im Kloster Rühn eine Ausstellung zu sehen, die weit über die Amts- und Kreisgrenzen hinaus Beachtung findet. Schließlich kommen die Protagonisten der Exposition auch aus allen Teilen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Gedok, eine Vereinigung von Künstlerinnen und Kulturschaffenden des Landes, zeigt bis zum 10. September eine Jubiläumsausstellung.

Zum zehnjährigen Bestehen dieser Gruppe wurde speziell diese Ausstellung kreiert. Das übergreifende Thema: Im Dickicht. Am Jahresanfang hätten sich die Frauen auf dieses Thema geeinigt und entwarfen jede für sich entsprechende Kunstwerke, sagt Jana Andes von Gedok. Zu sehen sind Arbeiten ganz unterschiedlicher Genres. Gezeigt werden Malerei, Skulpturen und Glasgestaltung, Fotografien sowie Objekte. Alles angeordnet in den verschiedenen Räumen des Klosters.

Es ist nicht das erste Mal, dass Mitglieder der Gedok-Regionalgruppe MV im Rühner Kloster ausstellen. Bereits 2010 gab es eine Werkschau von 13 Künstlerinnen. Seinerzeit hieß das Thema „Fragmente“. Zur Ausstellungseröffnung 2010 spielte eine Trommelgruppe. Zu der gehörte seinerzeit Jana Andes. Heute ist sie die 1. Vorsitzende dieser Künstlerinnenvereinigung im Land.

„Es gibt eine sehr gute Zusammenarbeit. Es hat hier wirklich alles sehr gut geklappt“, sagt Jana Andes. Zudem habe es noch Kontakte zwischen dem Klosterverein und Gedok-Mitgliedern gegeben, die schon 2010 ausgestellt haben. Deshalb habe sich die Vereinigung auch wieder für Rühn als Ort dieser Jubiläumsschau entschieden. Begleitet wird die Ausstellung, die jeweils mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr zu sehen ist, von einem Veranstaltungsprogramm mit Musik, einer Lesung und einer Filmdokumentation.

Die Ausstellung wird gefördert durch das Sozialministerium. Hätten viele Künstler generell Schwierigkeiten von ihrer Kunst zu leben, beträfe das Frauen noch mehr, erklärte Dr. Birgit Gabler vom Sozialministerium. So verstehe sich auch die Godek, die bereits 1926 gegründet wurde, mit dem Ziel, die künstlerischen Talente von Frauen zu fördern.


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