Güstrow/Bützow : Kleingärtner: nur Rückbau hilft noch

Norbert Kraak, Bützower Anlage „Am Kanal“, Julius Dietz, „Am Gänseberg“, Steinhagen, und Norbert Baume (v. l.), „Am Bützower See“, saßen bei der Kreisdelegiertenversammlung des Kreisverbandes der Gartenfreunde  in der ersten Reihe.
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Norbert Kraak, Bützower Anlage „Am Kanal“, Julius Dietz, „Am Gänseberg“, Steinhagen, und Norbert Baume (v. l.), „Am Bützower See“, saßen bei der Kreisdelegiertenversammlung des Kreisverbandes der Gartenfreunde in der ersten Reihe.

Delegiertenversammlung des Kreisverbandes der Gartenfreunde Güstrow: Leerstand immer problematischer

svz.de von
30. März 2014, 15:53 Uhr

Mit der Nachwahl von Vorstandsmitgliedern und der Annahme von Satzungsänderungen und einer Rahmengartenordnung ging die Kreisdelegiertenversammlung des Kreisverbandes der Gartenfreunde Güstrow am Sonnabend zu Ende. Mit dabei waren auch die Vertreter der Kleingartenanlagen des Amts Bützow-Land.

Reinhard Melzer kündigte seinen Rückzug vom Vorstandsvorsitz aus gesundheitlichen Gründen an. Der Verband vertritt 68 Vereine mit mehr als 3 700 Gartenfreunden im ehemaligen Landkreis Güstrow. Nach wie vor bereitet der Leerstand den Kleingartenanlagen große Sorgen. Im Verbandsgebiet sind es aktuell 816 Parzellen, die keinen Nutzer mehr haben. Das Problem: In den meisten Kommunen müssen die übrigen Gartenfreunde für die Pacht der leer stehenden Gärten mit aufkommen. Ganz aktuell brachte Horst Arndt den Bescheid der Stadtverwaltung Güstrow mit, die es ablehnt, für verwaiste Gärten die Grundsteuer A und B zu erlassen. Auch die Straßenreinigungsgebühren sorgen immer wieder für Ärger. Arndt berichtete, dass die Stadtvertretung gerade drei Sportvereinen der Barlachstadt diese Gebühren erlassen habe. „Warum nicht auch uns Gartenfreunden?“, fragte er. Das Problem des Leerstandes sei nur mit dem Rückbau ganzer Anlagen, ähnlich wie in der Wohnungswirtschaft, beizukommen, sagte Reinhard Melzer.

Christian Menzel

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in unserer Montag-Ausgabe.

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