Bützow : Klar zum Rasten und Flanieren

Blick auf den neu gestalteten Hafen vom Pavillon (links) aus.  Fotos: Evelyn Bubber-Menzel (2)
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Blick auf den neu gestalteten Hafen vom Pavillon (links) aus. Fotos: Evelyn Bubber-Menzel (2)

Zweiter Bauabschnitt am Bützower Hafen fertig gestellt / Für Fahrradfahrer und Spaziergänger alles bereit / Ladestation für Elektrobikes

svz.de von
02. November 2014, 15:44 Uhr

„Toll geworden!“ So lässt sich mit wenigen Worten der erste Eindruck umreißen, der sich seit Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts am Bützower Hafen bietet. Das frühere Grau in Grau ist einer Anlage mit wohldurchdachtem Konzept gewichen.

Es hat sich gelohnt, dass Stadtvertreter, Stadt und Planer so lange um die beste Variante gerungen haben.

Vier Gestaltungs-Entwürfe hatten Architekt Hartmut Böhnke und Projektleiter André Kohl im Laufe der Zeit zur Auswahl vorgelegt und es dauerte, bis die endgültige Entscheidung fiel.

Ende letzter Woche konnten sich die Vertreter der Stadt nun davon überzeugen, wie gelungen alles ist. Und wenn man sich dann noch vorstellt, dass ab nächstem Frühjahr rund um den Pavillon noch der Rasen grünt, wird alles noch viel schöner.

Auf jeden Fall schlenderten am letzten Wochenende schon die ersten Neugierigen über den Platz, auch wenn dieser noch nicht offiziell frei gegeben ist. Noch ist der Hafen für Fahrzeuge gesperrt, offiziell geöffnet wird er erst, wenn der Hauptauftragnehmer Asa-Bau die letzten Maschinen und Baustoffe entfernt hat.

Dann kann auch im hinteren Teil des Platzes wieder geparkt werden. Wann dann der letzte, dritte Bauabschnitt folgt, steht noch nicht fest.

Das Bestmögliche herausgeholt haben Planer und Bauleute auf jeden Fall aus der Abrissfläche links an der Hafeneinfahrt. Dort stehen nun ein Pavillon für Informationen über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten und davor die sehr ansprechend gestalteten Bänke und Papierkörbe mit ihren bronzefarbenen Abdeckungen. In unmittelbarer Nähe davon Fahrradständer und zehn Fahrradboxen. Darin können Radfahrer ihren Drahtesel abstellen und das Gepäck mit einschließen, während sie einen Rundgang durch die Stadt machen. Das Highlight auf dem Platz aber ist ein mannshoher Kasten mit orangefarbenen Türen: die Ladestation für Elektrofahrräder. „Damit kann man sämtliche E-Bikes aufladen, nicht, wie sonst meist, nur bestimmte Typen von Akkus“, erklärt André Kohl. „Damit ist Bützow Vorreiter“, betont er. An einem Platz wie diesem, wo sich zwei internationale Radfernwege kreuzen, sei dies besonders wichtig.

Nicht orientieren aber sollten sich die Radfahrer zurzeit nach der Anker-Sonnenuhr auf dem Platz. Nachdem diese während der Bauarbeiten erstmal abgebaut und danach wieder neu aufgestellt werden musste, geht sie nun eine Stunde vor. Das stellte am Sonnabend Dieter Menter, Sonnenuhrkoordinator im Bützower Land, fest. „Die Sonnenuhr wurde von den Handwerkern noch in der Sommerzeit aufgestellt. Jetzt, nach Inkrafttreten der Winterzeit, geht der Schatten des Gnomon-Schattendreiecks natürlich eine Stunde vor“, sagt er.


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