Jugendfeuerwehr : Kinder entwickeln Teamgeist

Das Zerniner-Trio drückt einen Golfball durch den Schlauch.
Foto:
1 von 5
Das Zerniner-Trio drückt einen Golfball durch den Schlauch.

Mädchen und Jungen beteiligen sich am dreitägigen Jugendfeuerwehr-Camp in Klein Sien / Höhepunkt ist die Olympiade

svz.de von
22. August 2016, 05:00 Uhr

Olympiade in Klein Sein: Während des dreitätigen Camps der Jugendfeuerwehren aus dem Amt Bützow-Land traten die jungen Kameraden im Wettkampf gegeneinander an. Bei strahlendem Sonnenschein galt es am vergangenen Sonnabend, in verschiedenen Disziplinen Punkte zu sammeln. Doch Sieger waren sie am Ende des Tages alle. „Es geht darum, dass die Kinder lernen, Teamgeist zu entwickeln“, sagt Amtsjugendwart Roger Triebs.

So verwandelte sich der Sportplatz des Ortes in eine Olympia-Arena. Zum Wettkampf traten die Jugendwehren aus Klein Sien, Jürgenshagen, Zernin, Bützow, Göllin, Tarnow, Steinhagen und Baumgarten an. Für einen bemerkenswerten Auftritt zum Start des Wettkampfes sorgten die jungen Kameraden aus Klein Sein. Unter Jubel der anderen Wehren betraten sie den Sportplatz – zu spät, denn alle anderen warteten bereits in voller Montur auf ihren Einsatz an den Stationen. Doch die Verzögerung wurde von den Anwesenden mit Humor aufgenommen. Nach einem dreifachen „Sport frei“ – eingeleitet von Triebs – konnte es dann losgehen.

Für die Jürgenshäger hieß es an der ersten Station, mit zweifacher Kraft zu arbeiten. Während Marcel Schmitke mit vollem Körpereinsatz Wasser pumpte, musste Tim Heller am Schlauch Zielgenauigkeit beweisen. Es galt, die Flüssigkeit durch ein Loch in einer Wand zu führen, um den Behälter dahinter zu füllen. Die Kameraden der Jugendfeuerwehr Tarnow/Steinhagen visierten an der Nebenstation ebenfalls ein Loch an. Sebastian Hintze nahm die Herausforderung im Gummistiefelzielwurf an und konnte einige Stiefel durch die Wandöffnung befördern. Nicht weniger knifflig war es für das Zerniner Dreiergespann Tom Bellon, Toni Munkelt und Dustin Schröder. Zusammen schafften sie es, einen Golfball durch einen Wasserschlauch zu drücken. Die Kinder hatten die Aufgaben stets gemeinschaftlich zu bewältigen. „Die Jugend lernt so, was Kameradschaft bedeutet“, sagt Triebs.

Während des dreitägigen Camps konnten die Jungen und Mädchen nicht nur ihre Geschicklichkeit beweisen, sondern auch einiges lernen. „Am Freitag waren wir in Schwerin und haben die Staatskanzlei und das Feuerwehrmuseum besucht. Den Jugendlichen wurde kindgerecht die Entwicklung der Feuerwehr von den Anfängen bis heute erklärt“, so der Amtsjugendwart. Wer im nächsten Jahr dabei sein will, könne sich bereits das vorletzte Wochenende in den Sommerferien vormerken, sagt Amtswehrführer Ralf Ackerhans.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen