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Rühn : Keine Schlammschlacht aber tolle Musik im Kloster

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Angela Klee & Band begeistern mit Songs und Geschichten rund um das legendäre Woodstock-Festival

von
erstellt am 26.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Rühn Woodstock-Feeling hatten Angela Klee und ihre Band für das  Konzert am Freitagabend im Kloster Rühn versprochen. Und das lockte mehr als 100 Besucher ins  Dormitorium  des historischen Gebäudes. „Wir hatten im Vorverkauf schon rund 85 Karten an den Mann gebracht“, sagt Ralf Helbig vom Verein.  So waren  alle Stühle bis auf den letzten Platz besetzt.

„Wir wollten zwar erst auch die Schlammschlacht wie damals veranstalten, doch da spielte der Veranstalter nicht mit“, begrüßte Angela Klee das Publikum und hatte damit die Lacher auf ihrer Seite. Schnell war das Eis  zwischen den Musikern und den Zuhörern gebrochen, wenn es überhaupt vorhanden war.  Denn die Musiker hatten ihre Equipment nicht auf, sondern vor der Bühne aufbaut, waren so unmittelbar mit dem Gästen im Kontakt. Und so sprang der Funke schnell über, als Angela Klee die vielen bekannten Songs der Protagonisten des Woodstock-Festivals, das von 15. bis 17. August  1969  nahe der Kleinstadt Bethel im US-amerikanischen Bundesstaat New York ausgerichtet wurde und das geschätzt 400 000 Besucher erlebten, interpretierte.   Nicht nur die bekannten Songs unter anderem von Joan Baez, Melanie Safka, Janis Joplin und Neil Young erklangen, sondern auch Lieder von Musikern, die Woodstock nicht miterlebten aber die Zeit der 1960er-Jahre musikalisch mit prägten, wie zum    Beispiel John Lennon.  Immer wieder stimmten die Besucher mit ein. Als Angela Klee  nach dem Antikriegslied  „Have All the Flowers Gone“ von Pete Seeger  die deutsche Version „Sag mir wo die Blumen sind“ anstimmte,  wurde das Publikum selbst zum Chor.

Doch nicht nur musikalisch wurde Woodstock noch einmal lebendig, sondern Klee erzählte dazu Episoden und Geschichten von den Musikern, Berichte, die die besondere Atmosphäre an jenen drei Tagen deutlich machten.

Nach drei Stunden und einigen Zugaben ging für die Besucher  eine emotionale Veranstaltung zu Ende, bei der mancher in seine Jugendzeit zurückversetzt wurde.   „Es war wirklich ein sehr schöner Abend“, zeigte sich auch Ralf Helbig zufrieden. Musikalisch geht es im Juni im Kloster weiter.  Ralf Badenschier

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