Schwaan : Keine Kunst in der Baustelle

Bauarbeiten an der Schwaaner Kirche lassen in diesem Jahr keine Ausstellung während des Brückenfestes zu.
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Bauarbeiten an der Schwaaner Kirche lassen in diesem Jahr keine Ausstellung während des Brückenfestes zu.

Traditionelle Ausstellung des Schwaaner Kulturfördervereins wird aufgrund der Bauarbeiten in der Kirche verschoben

svz.de von
16. August 2017, 12:00 Uhr

Interessierte und Stammbesucher des Schwaaner Brückenfestes wissen, dass der Schwaaner Kulturförderverein seit 1997 alljährlich während der Festtage eine Ausstellung eröffnet und anschließend mehrere Wochen präsentiert. Seit 2002 kann diese Ausstellung in der ehemaligen Winterkirche der evangelischen Kirchgemeinde gezeigt werden. „In diesem Jahr allerdings wird es zum Brückenfest leider keine Ausstellung des Kulturfördervereins geben können“, informiert Rüdiger Zöllig vom Verein. Bekanntlich wird das gesamte Kirchengebäude seit Monaten einer umfassenden Sanierung unterzogen. „Das betrifft natürlich auch die darin integrierte alte Winterkirche“, so Zöllig weiter. „Vorbereitung und Durchführung einer Ausstellung in einem unseren Vorstellungen entsprechenden Raum sind daher gegenwärtig nicht möglich.“


Ersatzweise Ausstellung von Monika Hildebrandt


Um aber auch in diesem Jahr eine anspruchsvolle Präsentation zu zeigen, hat sich der Kulturförderverein entschlossen, im September zum Regionalmarkt die „Traumwelten“ der Grafikdesignerin Monika Hildebrandt auszustellen. Diese märchenhaft komponierten Fotografien wurden bereits im Kloster Rühn mit großem Erfolg präsentiert. Hildebrandts bevorzugte Themen sind die Portät- und Straßenfotografie in schwarz-weiß. Bis dahin sollte die Winterkirche auch wieder nutzbar sein. Bei der Entstehung ihrer digitalen Werke, setzt Monika Hildebrandt auf die Verwendung von sanften Farben und atmosphärischen Effekten.

Der Schwaaner Kulturförderverein bittet alle kunstinteressierten Bürger um Verständnis. „Wie gewohnt werden wir rechtzeitig vorher in geeigneter Form auf die Ausstellung und den Zeitpunkt der Vernissage hinweisen“, erklärt Rüdiger Zöllig.

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