Ostereiersuche : Kein Körbchen blieb versteckt

Die Besucher erkundeten neugierig die Miniaturstadt. Vor allem die Bützower erkennen hier zahlreiche Bauten sofort wieder.   Fotos: Sabine Herforth
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Die Besucher erkundeten neugierig die Miniaturstadt. Vor allem die Bützower erkennen hier zahlreiche Bauten sofort wieder. Fotos: Sabine Herforth

Viele Besucher aus Bützow und Außerhalb nutzen die Sonnenstunden für einen Osterbesuch in der Miniaturstadt

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28. März 2016, 21:00 Uhr

Im Osterhasenkostüm begrüßte am Wochenende Birgit Czarschka die Gäste im Freizeit- und Familienpark Miniaturstadt Bützow. Am Sonntag und Montag war wieder die große Ostereiersuche angesagt, die inzwischen liebgewonnener Brauch im Park geworden ist.

Miniaturstadt-Chefin Czarschka zeigte sich schon am ersten Tag der zweitägigen Ostereiersuche sehr zufrieden. Das milde und sonnige Wetter lockte viele Besucher in den Freizeitpark. Die Stände, darunter eine kleine Eisenbahn, die auch schon beim Adventsmarkt die Kinder begeisterte, luden zum Verweilen ein. „Die Leute halten sich lange hier auf“, sagte Czarschka.

Besonders froh sei sie, dass so viele Gäste von Außerhalb den Weg in die Miniaturstadt fanden. „Eine Güstrower Familie hat mir erzählt, dass sie hier immer vorbei fahren, aber noch nie angehalten haben“, berichtet Czarschka und ist froh, dass es dieses Mal mit dem Besuch geklappt hat.

„Wir sind wegen dem Osterfest hier“, erklärt Kristin Ludwig. Sie war aus Rostock mit ihrer Familie angereist. Ihre Tochter, die fünfjährige Lynn, machte sich in der Miniaturstadt gemeinsam Phil (2) auf die Suche nach Ostereiern. Für die Kinder war der Ausflug ein großer Spaß. Denn sie fanden nicht nur gefüllte Osterkörbchen, von denen sie begeistert erzählten. Sie erkundeten abschließend auch die landwirtschaftlichen Geräte, die am Eingang ausgestellt sind.

Konrad Blödoln hatte ebenfalls seine Familie mit dabei. Der Bützower, der mit seiner Frau in Berlin wohnt, besuchte hier Enkel und Urenkel. Die Miniaturstadt habe er vor Jahren einmal besucht, „aber das ist schon lange her“, erzählt er. Als Schaffner lenkte der zweijährige Finian die Eisenbahn im Freizeitpark und wurde begeistert von seinen Eltern und Großeltern angefeuert. „Oma und Opa haben uns gesagt, das hier Osterfest ist“, berichtet seine Mutter, Dorina Friedland. „Es ist wirklich nett hier“, sagt die Rostockerin. Vor allem das Wetter habe den Aufenthalt versüßt.

Birgit Czarschka zieht nach zwei Tagen Ostereiersuche ein positives Fazit. Das Wetter spielte mit, die Regenwolken ließen sich erst am späten Nachmittag blicken. An beiden Tagen waren jeweils acht ehrenamtliche Helfer vor Ort und sorgten dafür, dass weder Kaffee und Kuchen noch Ostereier und Körbchen ausgingen.

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