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Aus der STadtgeschichte von Bützow : Kaufleute messen sich

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Schaufensterwettbewerb in Bützow: Edeka-Genossenschaft macht in den 1920er-Jahren von sich reden

von
erstellt am 15.Apr.2017 | 05:00 Uhr

In Bützow gab es in den 1920er-Jahren Geschäfte der Edeka-Genossenschaft. Der Sitz dieser Genossenschaft war bei dem Kaufmann Franz Drühl am Pferdemarkt 8, dort wo heute der Verein Pferdemarkt-Quartier zu Hause ist.

Die Edeka Gruppe entstand l898. Damals schlossen sich 21 Einkaufsvereine aus dem Deutschen Reich zur „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin“ zusammen. Die Kurzbezeichnung dieser Vereinigung hieß E.d.K. 1911 wurde aus der Abkürzung E.d.K., der bis heute gültige Firmen- und Markenname „Edeka“ gebildet.

In ganz Deutschland fand vom vierten bis elften September 1926 die Reichs-Edeka-Woche statt. Dazu rief die Edeka-Genossenschaft e GmbH Bützow zu einem Schaufensterwettbewerb auf. Das Publikum wurde gebeten, die drei am besten gestalteten Schaufenster bei der Edeka-Genossenschaft Bützow, Pferdemarkt 8, mitzuteilen. Die Kunden, die sich zu dem Schaufenster-Wettbewerb mit einer Einsendung beteiligten, sollten als ersten Preis 1 Pfund (500 Gramm) besten gerösteten Edeka-Kaffee. als zweiten Preis 1 Pfund Edeka-Kakao und als dritten Preis 5 Pfund-Beutel Edeka-Auszugsmehl erhalten.

Es wurden 304 Stimmzettel eingereicht. Den ersten Platz in der Schaufenstergestaltung erhielt die Firma Wilhelm Schmidt in der Rühner Straße. Den zweiten Platz holte sich die Firma Ernst Holtz in der Schlossstraße und der dritte Platz ging an die Firma Chr. Bernard mit seinem Pächter in der Langestraße. Wer von den Kunden, die sich an der Wertung der Schaufenster beteiligten, die ausgelobten Prämien in Empfang nehmen konnten, wurde durch das Los entschieden.

So haben in den 1920er- Jahren die Kaufleute, die in der Edeka-Genossenschaft vereint waren, auf sich aufmerksam gemacht, um den Umsatz zu steigern.


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