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Bützower Zeitung

16. August 2017 | 19:17 Uhr

Schwaan : Katamaran geht wieder auf Tour

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Am 1. Mai startet die Warnowschifffahrt in die neue Saison. Fahrten von Schwaan nach Bützow jeden Mittwoch, Sonnabend und Sonntag

Der „Warnowlöper“ hat sein Winterquartier verlassen. In den vergangenen Tagen wurde der Katamaran wieder ins Wasser gesetzt und ist nun bereit für die neue Saison der Warnowschifffahrt, die am 1. Mai startet. Bevor es die Winterhalle verlassen konnte, wurde das Schiff noch einmal technisch überholt. „Eine Lenzpumpe musste repariert, die Batterien geprüft und zusätzliche Neuerungen wie ein Echolot angebracht werden“, berichtet Renee Recke, Geschäftsführer der Warnowtourismus GmbH. Außerdem sei der Rahmen für die Motorenaufhängungen verändert worden.

Am kommenden Montag startet der Katamaran um 9.30 Uhr zu seiner ersten Ausfahrt vom Krasemannschen Hof – der neue Anlegeplatz wird am Sonnabend eingeweiht – zum Bützower Stadthafen. In der Saison fährt das Elektromotorschiff die Strecke dann jeden Mittwoch, Sonnabend und Sonntag ebenfalls ab 9.30 Uhr. In Bützow geht es dann jeweils ab 13.30 Uhr wieder zurück nach Schwaan.

Neben dem Schiffsverkehr zwischen den beiden Warnowstädten sei auch die Ausweitung der Fahrten Richtung Rostock weiterhin ein großer Wunsch vieler Gäste aus dem ganzen Land, sagt Renee Recke. „Es gibt ernsthafte Gespräche mit vielen Beteiligten, insbesondere mit dem Landkreis Rostock und dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg.“ Eine Prognose über einen möglichen Beginn mit der Schifffahrt in Richtung Hansestadt könne jetzt aber noch nicht gemacht werden.

Auch an anderer Stelle könnte die Warnowschifffahrt laut Recke noch optimiert werden. So gibt es für den Katamaran zwar eine Anlegestelle im Bützower Hafen, die tagsüber angesteuert werden kann, ein Übernachtungsplatz fehlt jedoch. „Wenn dieser Platz gegeben wäre, dann könnte der ,Warnowlöper‘ auch mal die Tour von Bützow aus starten.“

Bützows Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos) sieht derzeit allerdings keine Möglichkeit, dieses Vorhaben umzusetzen: „Nötig ist eine geeignete Liegenschaft, in der das Schiff auch vor Vandalismus geschützt ist. Als Stadt haben wir da momentan keine geeignete.“ Es habe auch Gespräche mit privaten Anliegern gegeben, bislang aber ohne Ergebnis. Problematisch sei vor allem, dass nicht jedes Grundstück als Anliegeplatz geeignet wäre . „Die Tiefe der Warnow spielt dabei ja eine entscheidende Rolle“, so Grüschow. Theoretisch könne das Schiff zwar auch direkt am Anlieger übernachten. Das Risiko, dass es dort Schaden nimmt, sei jedoch sehr groß.

Finanziell wird der Schiffstourismus von beiden Warnowstädten unterstützt. „Wir haben bei beiden Städten für 2017 jeweils eine Unterstützung von 2400 Euro beantragt“, sagt Renee Recke. Diese Unterstützung werde als weitere Anschubfinanzierung verstanden, um das große öffentliche Interesse an den Warnowfahrten ermöglichen zu können.

Schon vor dem offiziellen Saisonstart ist die Nachfrage nach den Warnowtouren groß, erzählt Recke. „Buchungen für fast 1000 Gäste sind schon fest verplant. Darüber freuen wir uns sehr.“ Die Seetauglichkeit des „Warnowlöpers“ wurde übrigens schon im Vorfeld geprüft. „Es gab eine erste Ausfahrt, um alle Systeme im Einsatz prüfen zu können. Es klappte alles wunderbar, sodass wir für den bevorstehenden Saisonstart gut gerüstet sind“, so Recke.

Tickets für den „Warnowlöper“ können unter Telefon 0162/246 19 48 oder im Internet unter www.warnow-tourismus.de gebucht werden

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erstellt am 27.Apr.2017 | 05:00 Uhr

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