Rukieten : Kameradschaftlichkeit wird groß geschrieben

Seit mehr als 25 Jahren pflegt die Freiwillige Feuerwehr Rukieten Kontakt zur Partnerwehr aus Ehndorf

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18. Februar 2019, 08:36 Uhr

Mal wieder alle zusammenkommen, auch darum geht es bei den Jahreshauptversammlungen der Feuerwehren. Und bei der Versammlung in Rukieten kamen nicht nur die Kameraden der Ortswehr, sondern auch eine Delegation der Partnerwehr aus Ehndorf bei Neumünster. Seit mehr als 25 Jahren werde der Kontakt gepflegt, erklärt Rukietens Wehrführer Gerhard Reincke. Kameradschaftlichkeit wird hier nämlich noch groß geschrieben

Das betrifft nicht nur das Verhältnis zur Partnerwehr aus dem hohen Norden, sondern auch das Miteinander mit den anderen Wehren des Amtes. Im Rahmen des Sommerfestes richtete die Freiwillige Feuerwehr Rukieten den Amtsausscheid vergangenes Jahr in Göldenitz aus. Übermäßiger sportlicher Ehrgeiz stehe bei den Rukietenern nämlich nicht im Vordergrund, erklärt Gerhard Reincke. „Sich kameradschaftlich treffen, austauschen, zusammen ’ne Bratwurst essen und ein Bier trinken, das ist viel wichtiger als unbedingt gewinnen zu wollen“, betont der Wehrführer. Für die Wehr sei der Amtsfeuerwehrtag ein Höhepunkt in 2018 gewesen. Den Wehrführer freut es besonders, dass sich auch Anwohner beim Aufbau und der Durchführung beteiligten. Insgesamt sei der Amtsausschuss in den Abendstunden gut angekommen.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze. Die alte ging bei einer Übung kaputt. Sie zu reparieren, hätte unverhältnismäßig viel gekostet. Deswegen entschied sich die Gemeinde dazu, eine neue zu kaufen. Während der Jahreshauptversammlung konnten die Kameraden ihre jüngste Errungenschaft genau unter die Lupe nehmen. Und über das Jahr hinweg sollen nach und nach auch neue Einsatzausrüstungen angeschafft werden.

Für Gerhard Reincke ist das nur logisch. „Wenn wir uns schon für andere in Gefahr bringen, dann müssen wir dabei geschützt sein.“ Und auf die Ortswehr ist Verlass. Denn „vier oder fünf, manchmal auch sechs oder sieben Kameraden“ seien laut Gerhard Reincke auch tagsüber binnen Minuten verfügbar. Heute nicht mehr selbstverständlich.

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