Bützow : Kaiserlinde für den Wall

Kaiserwetter für eine Kaiserlinde: Die Besucher aus Bremen-Osterholz sowie die Gastgeber aus Bützow stellten sich dem Reporter zum Gruppenfoto am frisch gepflanzten Baum.
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Kaiserwetter für eine Kaiserlinde: Die Besucher aus Bremen-Osterholz sowie die Gastgeber aus Bützow stellten sich dem Reporter zum Gruppenfoto am frisch gepflanzten Baum.

Baum als Zeichen für Partnerschaft zwischen Bremen-Osterholz und der Warnowstadt gepflanzt

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17. September 2016, 05:00 Uhr

Mit einem Jahr Verspätung haben gestern Mitglieder des Beirates Bremen-Osterholz (zu vergleichen mit der Stadtvertretung) sowie Vertreter von Vereinen der Weserstadt eine Linde auf den Wallanlagen am neu gestalteten Bützower Hafen gepflanzt. Noch bis heute weilen die Gäste aus der Partnergemeinde in der Bützower Region.

„Vor einem Jahr, genau eine Woche vor dem Tornado, hatten wir den Termin für unseren Besuch im Mai 2015 besprochen“, erzählt Ulrich Schlüter. Der Ortsamtsleiter war Anfang der 1990er-Jahre Dezernent in der ehemaligen Kreisverwaltung Bützow. Er hatte die Kontakte zwischen den Städten an der Weser und der Warnow geknüpft, aus der vor sechs Jahren die Partnerschaft hervorging und besiegelt wurde. „Das Fünfjährige und 25 Jahre Deutsche Einheit wollten wir 2015 zum Anlass nehmen, um hier in Bützow einen Baum zu pflanzen. Doch durch den Tornado kam alles ganz anders“, schildert Schlüter. Aufgehoben ist nicht auf geschoben. Das gilt in diesem Fall besonders.

Und deshalb sei auch bewusst eine so exponierte Stelle am Eingang zu den Wallanlagen für die Kaiserlinde als Zeichen der Verbundenheit zwischen den beiden Städten auserkoren worden, erklärte Michael Meiners von der Stadtverwaltung. „Wir werden hier auch noch eine entsprechende Tafel anbringen.“ Zum „Angießen“ waren auch Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos) sowie Stadtvertreter Joachim Fiedler (SPD) und Karsten Thiemann (CDU) gekommen.

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