Turnier : Jürgenshagen erwartet viele Pferdefreunde

Zeigen beim Reittag in Jürgenshagen eine Quadrille– einen Formationsritt (von links): Anja Papajewski, Nele Schumann, Marika Reinhöfer und Julia Kielmann
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Zeigen beim Reittag in Jürgenshagen eine Quadrille– einen Formationsritt (von links): Anja Papajewski, Nele Schumann, Marika Reinhöfer und Julia Kielmann

23. Reitertag findet am Sonnabend statt. Wettbewerbe beginnen um 8.30 Uhr

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29. Juni 2016, 21:00 Uhr

Die Hindernisse stehen bereit, die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Am Sonnabend findet in Jürgenshagen der Reitertag statt. Es ist die 23. Auflage dieses Turniers. Rund 100 Pferde und ihre Reiter werden erwartet, die jüngsten Starter sind gerade einmal vier Jahre alt.

Anja Papajewski, Nele Schumann, Marika Reinhöfer und Julia Kielmann vom Reitverein Jürgenshagen trainieren noch einmal ihren Auftritt bei dem eigenen Turnier. Die Quadrille – ein Formationsritt – ist immer eines der Höhepunkte des Wettberwerbs, die zur Einmarschparade aller teilnehmenden Vereine um 13 Uhr gezeigt wird. Das Turnier selbst beginne bereits um 8.30 Uhr mit den ersten Prüfungen, erzählt Anja Papajewski vom Vorstand des gastgebenden Vereins. Der feiert in diesem Jahr sein 33-jähriges Bestehen, ging nach der Wende aus der Abteilung Reiten des Sportvereins Traktor Jürgenshagen hervor.

Damals, Anfang der 1990er-Jahre gab es sehr viele jugendliche Vereinsmitglieder. „Nicht alle konnten an Wettbewerben teilnehmen, denn das ist immer mit viel Aufwand verbunden“, erklärt Anja Papajewski. Deshalb entstand die Idee vom eigenen Wettbewerb. Das ist mittlerweile fester Bestandteil des jährlichen Veranstaltungskalenders. Nicht nur für den Reitverein Jürgenshagen, sondern auch für viele andere aus der Region. „Es ist eine Veranstaltung für Breitensportler, die nicht an offiziellen Turnieren teilnehmen wollen oder können“, sagt Papajewski. Da es Hobbyreiter sind, wird auch in drei Altersklassen gestartet. Bis 18 Jahre, zwischen 18 und 39 Jahre und ab 39 Jahre. „Denn die jüngeren Reiter sind ja doch etwas forscher, als ältere. Die hätten dann gar keine Chancen“, sagt die 30-Jährige. Hinzu kommen die ganz kleinen Reiter in der Führzügelklasse. „Das sind die Kinder ab vier Jahre. Sie sollen zwar selbständig reiten, werden aber zur Sicherheit noch mit der Führleine unterstützt“, erklärt Anja Papajewski.

In den Anfangsjahren lief das Turnier noch als Spring- und Reiterspiele. Mittlerweile gibt es aber Wettbewerbe im Springen und in der Dressur. Von den Reiterspielen ist der Stuhltanz übrig geblieben. Das sei immer wieder ein Spaß. „Er funktioniert wie der normale Stuhltanz. Es läuft Musik und wenn die ausgeht, muss sich jeder Reiter einen Stuhl suchen“, so Papajewski.

Sie und alle Organisatoren freuen sich auf tolle Wettbewerbe und hoffen auf viele Zuschauer. „Erstmals bieten wir für die jüngsten Besucher eine Hüpfburg und Ponyreiten“, sagt Papajewski. Und natürlich werde auch für das leibliche Wohl der Zuschauer gesorgt.

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