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Bützow/Bad Doberan : Jetzt gibt es im Landkreis auch Kinderfeuerwehren

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Roger Triebs und Julien Höpner aus Bützow in neuen Kreisverband der Nachwuchswehren gewählt

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Der Feuerwehrnachwuchs im Landkreis Rostock hat sich neu aufgestellt. Nach vier Jahren Amtszeit musste ein neuer Vorstand gewählt werden. Sechs der bisherigen acht Mitglieder tragen nicht mehr an, sodass es nun eine fast komplette neue Mannschaft an der Spitze der Jugendfeuerwehren des Landkreises gibt. Darunter mit Roger Triebs und Julien Höpner auch zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bützow.

Vor der Neuwahl zog der bisherige Kreisjugendwart Frank Zangenberg ein Resümee des vergangenen Jahres. Insgesamt gibt es im Landkreis 100 Jugendfeuerwehren. In ihnen sind 1104 Mitglieder organisiert, im Alter von 10 bis 18 Jahre. Doch der Kreisfeuerwehrverband kann jetzt auf noch jüngere Brandschützer verweisen. Im Jahr 2015 wurden erstmals Kinderfeuerwehren ins Leben gerufen, so unter anderem in Satow, Sanitz und Charlottenthal, erklärt Dieter Klaes, als 2. Stellvertreter in seinem Amt bestätigt. „Hier geht es vor allem um Brandschutzerziehung, zur Vorbereitung auf die Jugendfeuerwehr.“ Insgesamt sind 83 Mädchen und Jungen im alter von sechs bis zehn Jahren in den 15 Kinderfeuerwehren gemeldet.

Neben der Ausbildung in den einzelnen Wehren kommt auch der gemeinsame Spaß der Jugendwehren nicht zu kurz. So fand im vergangenen Jahr in Bützow ein Brennballturnier statt. Eine Neuauflage gibt es am 12. März diesen Jahres mit 20 Mannschaften in Kühlungsborn. Bei der Kreisbestenermittlung am 11. Juni in Teterow müssen die jungen Blauröcke der Freiwilligen Feuerwehr Krakow am See ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

Und auch das Spiel ohne Grenzen soll am 3. September erneut in Kägsdorf stattfinden. 2015 musste der Wettbewerb abgebrochen werden, weil es in Strömen regnete. Kreisbrandmeister Mayk Tessin betonte die Notwendigkeit der Jugendarbeit für den Fortbestand der Wehren. Die Kinder und Jugendlichen würden Dinge lernen, die auch im Alltag nützlich sein können, wie zum Beispiel die Erste Hilfe.

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