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Kassow : Jetzt gehts mit „Eddie“ zum Einsatz

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Freiwillige Feuerwehr Werle/Kassow weiht neues Einsatzfahrzeug ein / Bürgermeister Hans-Joachim Lang führt Taufe durch

von
erstellt am 23.Okt.2017 | 15:00 Uhr

Der kleiner Drache „Eddie“ ist das neue Maskottchen der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Werle/Kassow. „Eddie“ ist nicht nur ein kleines Plüschtier, das in der Fahrerkabine seinen Platz gefunden hat, sondern Eddie ist auch der Name, auf den Kassows Bürgermeister Hans-Joachim Lang das nigelnagelneue Einsatzfahrzeug getauft hat. Für die derzeit 18 aktiven Feuerwehrleute ein Quantensprung.

Sonnabend, um 15.47 Uhr: Die Sirene am Feuerwehrgerätehaus in Werle ertönt. Doch während sich sonst die Tore des Gebäudes öffnen und die Kameraden zum Einsatz ausrücken, ist an diesem Sonnabendnachmittag alles ein wenig anders. Das Einsatzfahrzeug rollt auf das Gelände, von vielen Frauen und Männern in Feuerwehruniform und von vielen Einwohnern schon lange erwartet. Denn Bürgermeister und Feuerwehr haben zum großen Fest eingeladen.

Wer sich auf dem Sportplatz in dem Ortsteil der Gemeinde Kassow umschaut, sieht nur strahlende Gesichter. Denn auf diesen Tag haben sie langen warten müssen. Der Bürgermeister sowie die Kameraden um Wehrführer Enrico Jesske haben auf diesen Augenblick lange hingearbeitet.

Jetzt ist das Fahrzeug endlich jünger als der Fahrer, scherzt ein hoch zufriedener Bürgermeister Lang. Denn die beiden bisherigen Einsatzfahrzeuge waren Baujahr 1986 und 1976 – zwei B1000. Angesichts einer immer knappen Haushaltskasse konnte sich die Gemeinde lange kein neues Auto leisten. Doch nun haben die Gemeindevertreter grünes Licht gegeben, rund 60 000 Euro in die Hand genommen. Hinzu kommen 30 000 Euro Fördermittel vom Landkreis. „Das Auto hat jetzt 800 Liter Wasser an Bord und vor allem Allradantrieb. In einer ländlichen Region ist das wichtig“, sagt der Wehrführer. Vor elf Jahren löste er seinen Vater Engelbert an der Wehrspitze ab, der aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten musste. Der freut sich mit seinem Sohn. Und auch der langjährige Wehrführer Werner Prädel, der von 1980 bis 2001 an der Spitze stand, ist zum Fest gekommen.

Ebenso zahlreiche Wehren, die aus dem Amt Schwaan, aber auch Kameraden befreundeter Wehren. Gut ausgebildete Einsatzkräfte und gute Technik, das seien die zwei Komponenten für die wichtige Pflichtaufgabe Brandschutz, die durch das Ehrenamt in den Gemeinden umgesetzt wird, erklärt Kreisdezernent Stephan Meyer. Er lobt den Bürgermeister für dessen Anstrengungen um die neue Einsatztechnik. Und bei der Vorführung der Jugendwehr Vorbeck/Kambs beweist Hans-Joachim Lang als Moderator, dass er auch die Fachbegriffe exakt beherrscht. Er sei selbst bei den jungen Brandschützern gewesen, erzählt er. Das sei aber schon ein paar Jahre her.

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