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Bützower Zeitung

17. Oktober 2017 | 13:41 Uhr

Bützow : „Jeder kann ein Held sein“

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Ob bei ihrer Freizeitgestaltung oder beim Kochen – Christine Rossnagel setzt auf die gesunde Mischung

von
erstellt am 17.Okt.2015 | 15:00 Uhr

Christine Rossnagel ist vielen Bützowern durch ihren selbst gemachten Naturschmuck bekannt. In der 2. Ausfallstraße betreibt die 54-Jährige einen Laden, in dem sie an drei Tagen in der Woche ihre Kreationen verkauft. Die Materialien findet sie auf Messen und in der Natur, mit der sie sich sehr verbunden fühlt. Mit ihrem Mann reist sie deswegen gern in Länder, in denen „Natur pur herrscht“. Darüber hinaus hilft die gelernte Schauwerbegestalterin lokalen Geschäften dabei, ihre Schaufenster in Szene zu setzen. SVZ-Redakteurin Christina Milbrandt stellte Christine Rossnagel die 20 Fragen zum Wochenende.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Einen speziellen Platz gibt es eigentlich nicht. Ich finde Bützow und das ganze Umfeld generell sehr schön.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Das ist schwer. Recht machen kann man es sowieso nicht jedem. Das ist ein Amt, vor dem ich Hochachtung habe. Denn vieles geht nur mit kleinen Schritten und es müssen viele Kompromisse geschlossen werden.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Entweder im Laden oder bei mir zu Hause.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe in der Hohen Burg in Schlemmin in der Gastronomie ausgeholfen. Morgens bin ich gemeinsam mit einer der Kellnerinnen auf der Schwalbe dorthin gefahren. Das war harte Arbeit, man musste alles machen.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das kann ich gar nicht sagen. Ich habe eigentlich schon immer mein Geld zusammengehalten, mir immer etwas zurückgelegt.
Was würden Sie gerne können?
Ich wäre gern bewanderter in Sprachen. Das fällt mir vor allem auf, wenn ich mit meinem Mann im Urlaub bin. Ich hatte Englisch schon in der Schule und auch einige Semester an der Volkshochschule belegt, aber wenn man nicht dabei bleibt, ist es schwer. Verstehen kann ich fast alles, nur das Sprechen fällt mir schwer.

Was stört Sie an anderen?

Unehrlichkeit, Unpünktlichkeit, aber auch Unverbindlichkeit. Wenn ich etwas zusage, dann kann man auch wirklich mit mir rechnen. Außerdem mag ich es nicht, wenn Menschen mich im Gespräch nicht richtig angucken können.
Worüber haben Sie zuletztherzlich gelacht?
Richtig fröhlich sein konnte ich in letzter Zeit vor allem in geselligen Runden mit Freunden. Dabei kann ich abschalten vom Alltag.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich bin eher ein Kopfmensch, entscheide nicht viel aus dem Bauch heraus. Man kann zwar nicht alles im Leben vorausplanen, aber generell tue ich eigentlich nichts, ohne die Konsequenzen abzuschätzen. Ich wäge viele meiner Handlungen ab.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ich bewundere grundsätzlich alle Leute, die sich aufopferungsvoll für eine bestimmte Sache einsetzen und wirklich dahinter stehen. Das kann jeder sein im täglichen Leben.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Keins, weil ich gerade wenig Zeit dafür habe. Ansonsten lese ich aber sehr gern historische Romane.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Wenn es geht, schaue ich das Nordmagazin. Ansonsten auch gern mare TV, wo es um Länder, Menschen und Abenteuer geht.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Generell bin ich offen für alles. Ich war schon bei diversen Fußball- und Handballspielen, aber auch schon mit Freunden beim Karneval. Ich gehe aber auch gern in Konzerte – klassische und rockige. Die gesunde Mischung macht es.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Da habe ich nicht wirklich jemanden im Auge.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Mein Mann und ich kochen sehr international. Es gibt viele italienische Gerichte, aber wir haben auch schon oft chinesisch gekocht. Da sind wir eigentlich offen für alles.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Insgesamt mit der Musik der DDR-Zeit. Das war die Zeit, in der wir zum Tanz gegangen sind. Silly und Karat haben wirklich gute Titel mit tollen Texten gehabt. Wenn ich das jetzt höre, denke ich an meine Jugendzeit zurück.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Ich habe schon viele schöne Sachen von meiner Familie und meinen Freunden bekommen. Ein einzelnes Geschenk kann man da nicht hervorheben. Es gibt sehr viele Sachen, über die ich mich gefreut habe. 
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Dass ich noch viel reisen kann und viel Zeit mit meinen Kindern und Enkelkindern verbringen kann.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Auf alle Fälle möchte ich gern meiner Aufgabe als Großmutter und meinen Hobbies nachgehen. Ich möchte gern die Sachen, die ich jetzt gewerblich betreibe, als Hobbies weitermachen. Wichtig ist, dass alle gesund bleiben, damit wir in der Familie noch viele schöne Stunden zusammen erleben können.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Mir würde spontan Dr. Hefftler einfallen. Er hat schon so viel für die Stadt gemacht, etliche Gebäude instand gesetzt. Das verdient Anerkennung. Er ist für mich ein Held des Alltags.

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