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Bützow : In Warnow-Klinik Bauen an zwei Fronten

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Die Bützower Warnowklinik ist zurzeit eine große Baustelle - und das an zwei Fronten gleichzeitig: Während im Neubau vieles entsteht, sind auf derzeit zwei Stationen massive Umbauarbeiten im Gange. Und das mit Volldampf.

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erstellt am 20.Apr.2012 | 10:16 Uhr

Bützow | Die Bützower Warnowklinik ist zurzeit eine große Baustelle - und das an zwei Fronten gleichzeitig: Während im Neubau ein großzügiger Eingangsbereich und Patientenaufnahme, Notfallambulanz und Röntgenabteilung sowie Arzt- und Funktionsräume entstehen, sind auf derzeit zwei Stationen massive Umbauarbeiten im Gange. Und das mit Volldampf. Parallel dazu läuft auf zwei der insgesamt vier Stationen der Klinikbetrieb weiter.

"Bis letzten Freitag war noch alles voll in Betrieb, Sonnabend und Sonntag haben wir dann zwei Stationen ausgeräumt und mit dem Abbruch der Fensterfronten in den Patientenzimmern begonnen", sagt Thomas Blum, Geschäftsführer der Warnowklinik. Vorgesehen sei, alle Patientenzimmer mit Bädern auszustatten. Dies erfolge mit Hilfe von vorgefertigten Baumodulen, die von außen an die Fensterfronten angesetzt werden. Nur so sei es möglich, alles in kürzester Zeit über die Bühne zu bringen. Über ein Jahr lang habe man die Erweiterung der Stationen bis ins letzte Detail geplant, so dass jetzt alles läuft wie am Schnürchen. "An manchen Tagen sind bis zu 70 Handwerker auf der Baustelle, sonst wären wir nicht so schnell", so Blum. "Alle Handwerksbetriebe kommen aus der Region."

Schon bis zum 30. April - also in gut einer Woche - sollen die ersten beiden Stationen, deren Umbau erst vor einer Woche begann, fertig sein. Installateure, Elektriker, Trockenbauer und Maler wuseln deshalb zurzeit in Zimmern und Fluren gleichzeitig umher. Während an einer Stelle noch die Rahmen für die Innenwände der Nasszellen montiert werden, zieht der Elektriker an anderer Stelle Leitungen und klebt der Maler in den ersten Zimmern und im Flur schon die Tapeten an. In einer guten Woche sollen die Zimmer wieder eingeräumt und von den Patienten bezogen werden. Dann beginnt in den anderen beiden Stationen der Umbau.

"Alles in allem wollen wir in nur vier Wochen fertig sein", sagt Thomas Blum. Soll doch der Betrieb des Hauses so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.

Während auf einer Seite gebaut wird, läuft der Stationsbetrieb im nebenan befindlichen Gebäudeteil weiter. "Wir haben zur Zeit 48 Betten zur Verfügung, das ist nur die halbe Bettenkapazität wie sonst", sagt der Geschäftsführer. Auch die Notaufnahme, die Röntgenabteilung und die Intensivstation sowie notwendige Operationen laufen wie immer. Planbare Operationen habe man allerdings auf die Zeit nach dem Umbau verschoben, sagt Thomas Blum. Während es beim Wegstemmen der Steinsockel am Mauerwerk schon mal laut wird, halte sich ansonsten die Lärmbelästigung für Patienten und Personal durch die Bauarbeiten in Grenzen, sagen Schwestern der "Inneren". "Die Patienten haben viel Verständnis und freuen sich, dass alles bald schöner wird", meint Thomas Blum.

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