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Bützower Zeitung

23. Oktober 2017 | 15:48 Uhr

Bützow : In Schlangenlinien durch den Park

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

SVZ-Bautagebuch (Teil 2): Die Planungen und Arbeiten im Rosengarten schreiten voran

svz.de von
erstellt am 16.Jun.2017 | 05:00 Uhr

In den Rosengarten kommen Bützower derzeit nicht. Doch durch den Bauzaun, der momentan das gesamte Gelände umgibt, ist zu erkennen: Es tut sich was. Gestern trafen sich die Bauherren auf der Baustelle, um den Stand der Dinge zu begutachten und weitere Feinheiten zu beschließen. Insbesondere die Gehwege standen dabei im Fokus.

Die ersten Randsteine als Gehwegbegrenzung sind gesetzt worden. Gegenüber der Einfahrt zum Parkplatz der Warnow-Klinik ist die Führung bereits zu sehen. Wie geplant verläuft der Gehweg geschwungen, Geraden sind von der Architektengemeinschaft Markus Fiegl und Marek Jahnke, die die Architektenwettbewerb 2015 für sich entschied, unerwünscht. An einigen Stellen hatten die beiden was zu mäkeln, da ihnen die Gehwehgführungen zu gerade waren. „Das ist sehr pingelig“, sagt Markus Fiegl, stellt aber klar, dass alles noch im Rahmen ist. Dies unterstreicht auch Gabriele Geue vom Stadtbauamt. „Alles entspricht unseren Plänen und Vorstellungen.“ Dennoch legten die Architekten fest, dass an einigen Stellen mehr Schwung hineingebracht werden sollen. Es müsse wie entworfen mit Kreisen gearbeitet werden, so Marek Jahnke. „Wir wollen keine Geraden reinkriegen.“

Allen ist klar: Es wartet noch viel Arbeit. Außerplanmäßige Lieferzeiten machen das nicht leichter. Markus Fiegl spricht von einer logistischen und terminlichen Herausforderung, betont aber, dass noch allem im Lot sei. Kleinere Probleme seien im Städtebau ganz normal, wie etwa Funde von unvorhergesehenen Betonfundamenten. „Wir haben alles im Griff, alles ist im Zeitplan. Es läuft.“

Die Arbeiten konzentrieren sich derzeit auf die sogenannte „Ruhezone“, wie Fiegl den Abschnitt nennt. Diese Bezeichnung kommt daher, dass dort Pergolen und Sitzbänke zum Verweilen einladen sollen. Die Arbeiten haben im südlichen Teil des Rosengartens begonnen, dann kommt der nördliche hinzu und es wird von außen nach innen gebaut, erklärt Markus Fiegl.

Alle Beteiligten gehen die bislang schemenhaft angelegten Wege ab. An vielen Stellen wird Halt gemacht, um Feinheiten zu besprechen. Wie zum Beispiel im nord-östlichen Teil des Rosengartens am Warnowufer. Dort befindet sich direkt an der Böschung ein Baumstubben. Es beginnt eine sachliche Diskussion. Soll er bleiben? Soll er verschwinden? Fazit: Er soll weg.

Manche Fragen bleiben aber erst einmal offen. So zum Beispiel die nach dem Untergrund der Bänke. Soll parallel zum Kantstein gepflastert werden oder doch lieber längs?

Vieles wird sich in den kommenden Wochen klären. Und die Bützower Zeitung wird im Rahmen des Baustellentagebuchs dran bleiben.

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