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Bützower Zeitung

11. Dezember 2017 | 04:58 Uhr

Bützow : In der Miniaturstadt geht es rund

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Birgit Czarschka gibt einen Ausblick auf die diesjährigen Veranstaltungen im Freizeit- und Familienpark / Erstes Ja-Wort im September

svz.de von
erstellt am 16.Feb.2016 | 10:00 Uhr

Das Laub im Freizeit- und Familienpark Miniaturstadt Bützow hält die Helfer derzeit noch auf Trapp. Ein wenig Frühjahrsputz bedarf es also noch, damit zu Ostern die erste große Veranstaltung im Freizeit- und Familienpark stattfinden kann. „Die Osterkörbchen sind schon gebastelt und fertig“, verrät Birgit Czarschka, Vorsitzende des Fördervereins. Getreu der Tradition machen sich die Kinder zu Ostern in der Miniaturstadt auf die Suche nach den Körbchen, während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen oder anderen Leckereien den Tag genießen.

Damit nicht genug, gesellen sich in diesem Jahr auf eigenen Wunsch erstmals einige Aussteller vom vergangenen Adventsmarkt hinzu. „Dann können sich die Familien länger in der Miniaturstadt aufhalten“, sagt Czarschka zufrieden.

Damit der Veranstaltungsauftakt Ende März ein Erfolg wird und viele Kinder mit einem Körbchen nach Hause gehen können, gehen die Mitglieder des Fördervereins im Vorfeld auf Werbetour und besuchen als Hasen verkleidet Grundschulen und Kitas in Schwaan und Bützow. „In Güstrow verteilen wir die Flyer mittlerweile auch“, berichtet Czarschka. Die Resonanz gibt ihr recht. Die Kinder vergessen die kostümierten Besucher nicht und würden die Flugblätter gut aufheben.


Ritter und Prinzessinnen feiern Kindertag


Nachdem die Osterkörbe alle gefunden und leergenascht sind, geht es im Juni mit dem Kinderfest weiter. Das Motto beim diesjährigen Kindertag steht bereits fest: Am 5. Juni dreht sich alles um Ritter. „Da ist es wünschenswert, dass die Kinder in Kostümen kommen“, erklärt die Vereinsvorsitzende. Denn für die schönsten Verkleidungen gibt es Preise zu gewinnen. „Und wir selbst als Förderverein machen natürlich auch was und werden Angebote gestalten“, verrät Czarschka.

Das Fest bietet viele Programmpunkte für die Kinder, und Birgit Czarschka hofft, auch die Ritter-Show wieder für die Veranstaltung gewinnen zu können. Denn vor einigen Jahren waren die Ritter bereits Thema in der Miniaturstadt. „Die, die damals Kinder waren, sind heute im Jugendalter“, ist Czarschka unbesorgt, dass die kleinen Ritter und Prinzessinnen das Thema vielleicht nicht mögen. Für die Organisation hat es den Vorteil, dass die Dekoration noch einmal Verwendung findet.


Jürgenshäger sagen als erstes „Ja“


Einem ganz besonderen Höhepunkt fiebert das Team schon jetzt entgegen. Denn Anfang September gibt es die erste Trauung in der Bützower Miniaturstadt. Die Möglichkeit, sich hier das Ja-Wort zu geben, besteht bereits länger. Nun wird die erste Ehe in dem Freizeitpark geschlossen.

„Dann kommt schon die Vorbereitung aufs Erntedankfest“, ist die Vereinsvorsitzende mit den Gedanken sogar schon bei der Planung der Vorweihnachtszeit.

„Die Verträge, die wir jetzt schreiben, reichen bis zum Adventsmarkt“, verrät sie.

Über das Jahr begleitet der Förderverein zudem verschiedene Kleinprojekte. So gibt es jeden Monat eine vom Land geförderte Veranstaltung für Kinder, die über den Kinderklub der Volkssolidarität betreut wird.

„Zeitgleich besuchen wir die Messen in der Region.“ Das Team um Birgit Czarschka ist unter anderem beim MV-Tag in Güstrow dabei, um die Miniaturstadt zu präsentieren. Im Gepäck haben sie dann immer ein Modellhäuschen, „damit man sich das besser vorstellen kann.“


Die Mini-Stadt wächst weiter


Mitten in der heißen Phase steckt zudem das Walddorf-Projekt. Dieses umfasst mehrere Häuschen auf dem Gelände, in denen Übernachtungen möglich sind. Letzte Auflagen werden mit dem Architekten in die Planungen einbezogen, bevor es mit den Baumaßnahmen losgeht.

Gleichzeitig wächst die Miniaturstadt immer weiter. „Wir sind dabei die Schlossstraße weiterzuführen“, erklärt Czarschka. Der Fortschritt ist jedoch unterschiedlich. „Das ist absolut abhängig von den Zuweisungen und Förderungen vom zweiten Arbeitsmarkt.“ Dem Förderverein gehe es gut, fasst Birgit Czarschka zusammen. „Das große Problem ist nach wie vor der zweite Arbeitsmarkt, weil es zu wenig Gelder gibt“, stellt Czarschka klar. Der Versuch, Flüchtlinge über Ein-Euro-Jobs zu beschäftigen, sei gescheitert. „Das wäre eine gute Sache, gerade beim Bau könnten sie helfen, beide Seiten ein Verständnis füreinander entwickeln. Ich glaube, das ist in der jetzigen Zeit wichtiger denn je.“ Doch der Landkreis habe dem eine Absage erteilt.

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