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Wolfgang Severin-Iben stellt in Bützow aus : Impressionen von der Insel

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Eine kleine Kabinett-Ausstellung von Wolfgang Severin-Iben mit Gemälden von der Insel Hiddensee ist in den kommenden zwei Wochen im Bützower Kunsthaus zu sehen. Die Eröffnung wurde begleitet von Peter Franz.

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erstellt am 09.Okt.2012 | 08:00 Uhr

Bützow | Eine kleine Kabinett-Ausstellung von Wolfgang Severin-Iben mit Gemälden von der Insel Hiddensee ist in den kommenden zwei Wochen im Bützower Kunsthaus zu sehen. Olaf Hünemörder, langjähriger Freund und ehemaliger Bützower, schreibt dazu: "Mehr als zwei Stunden dauerte beim ersten Mal die Überfahrt auf dieses nahe, in Sichtweite liegende Eiland, das uns ein Sehnsuchtsort wurde. Als wollte es uns eine Lehre erteilen, was es heißt, eine Insel zu befahren, zog das Schiff stur seine Bahn. Von drüben sah man anders auf das Festland, auf das Leben vielleicht überhaupt, das für eine Weile, wenn auch noch in Sichtweite, so doch ,drüben’ lag. Wolfgang Severin-Iben nahm bei der Eröffnung seiner Ausstellung am zurückliegenden Wochenende sein Publikum mit auf Hiddensee-Fahrt, die wir unter Freunden fünfzehn Jahre regelmäßig unternahmen, und es dankte mit stiller Aufmerksamkeit und begeistertem Applaus.

Diese sanfte Insel aus Sand in Öl und Aquarell, in Gedanken und Erinnerungen, Tagebuchnotizen und Gedichten, wird ganz eigene Gestalt Severin-Ibens, kunstvolle Gestalt, die dem Betrachter, dem Hörenden und Lesenden einen wiederum ganz eigenen Raum der Teilhabe eröffnet. Menschen, die vor uns gingen, werden in Erinnerung gerufen, Gerhart Hauptmann, Gret Palucca, Joachim Ringelnatz, und solche, die mit uns gingen, Künstlerkollegen von Severin-Iben, Werner Richter, Dieter H. Lohse und Rainer Stuchlik. Andere kennen nur wir, die ,Frau mit Hut’, und können doch jedem eine Erinnerung entlocken. Es ist eben das Wunderbare in der Kunst, dass sie denen, die sehen, hören oder lesen wollen, einen Raum für das Eigene öffnet. Und der Genius loci dieser Insel scheint immer noch eine besondere Kraft zu entfalten."

Die Ausstellungseröffnung wurde begleitet mit Akkordeonklängen von Peter Franz.

Das Kunsthaus ist geöffnet dienstags bis freitags von 10 bis 15 Uhr sowie sonnabends von 15 bis 17 Uhr. Dort zu sehen ist auch eine Dauerausstellung von 40 Künstlerinnen und Künstlern aus Mecklenburg-Vorpommern.

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