Bützow : Immer in Bewegung und auf Suche

Fotografisches Talent besitzt Peter Warkentin. Musikalisches nach eigenen Angaben allerdings nicht. Experimente wagt der Bützower nicht nur bei seiner Arbeit als Fotograf, sondern auch beim Kochen.
Fotografisches Talent besitzt Peter Warkentin. Musikalisches nach eigenen Angaben allerdings nicht. Experimente wagt der Bützower nicht nur bei seiner Arbeit als Fotograf, sondern auch beim Kochen.

Der Bützower Fotograf Peter Warkentin stellt sich den 20 Fragen zum Wochenende

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17. Februar 2018, 05:00 Uhr

Erst vor wenigen Tagen war von Peter Warkentin bei uns zu lesen. Der Bützower Fotograf, geboren in der „Küsschen-Stadt“ Grabow, erklärte Ferienkindern im Freizeittreff, wie man Bilder richtig schießt. Dafür gab es Theorie und einen Praxispart im Par am Schloss. Der 56-Jährige erlente den Beruf des Landmaschinenschlossers und arbeitete bis zur Wende in verschiedenen Betrieben unter anderem als Schlosser und Kraftfahrer. Mit der Wende folgte eine Ausbildung zum IT/Netzwerkspezialisten. In diesem Bereich war Peter Warkentin drei Jahre lang tätig, ehe er in die Werbebranche wechselte, um sein Hobby zum Beruf zu machen. Seit 2014 ist der 59-Jährige freiberuflich als Fotograf, Grafiker und Layouter tätig. Der Fotografie war Peter Warkentin schon immer treu. Und das seit nunmehr 40 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums hat der Bützower die Wanderausstellung „Ebene XII“ initiiert. Ihren Auftakt feiert diese am 21. März in der Warnow-Klinik, auch im Café Stine werden Werke ausgestellt sein. Über die Stationen Grabow und Schwerin wandert die Ausstellung im August in die Begegnungsstätte des Vereins Bürger für Schwaan, ehe sie in Rostock ihren Abschluss findet. Bevor die Jubiläums-Ausstellung startet, stellt sich Peter Warkentin unseren 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Der Strand in Pepelow am Salzhaff, außerhalb und manchmal auch während der Saison kann ich dort herrlich entspannen.


Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde mich mit der Generation 14+ in Bützow zusammensetzen und sie fragen, was man als Stadt tun kann, um sie in Bützow und Umgebung zu halten, um der stetigen Abwanderung entgegenzuwirken. Des Weiteren würde ich mich um eine Nutzung des Bützower Schlosses kümmern. Für mich hat es den Anschein, als habe der Besitzer jegliches Interesse verloren. In meinen Augen wurde in Bützow schon viel geschafft, trotzdem gibt es noch so einige Sachen die man ändern bzw. anpacken könnte, das alles hier aufzuzählen würde aber den Rahmen sprengen.


Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Das ist nicht einfach zu beantworten, da ich beruflich und in meiner Freizeit viel unterwegs bin. Am ehesten trifft man mich beim monatlichen Fotografenstammtisch in Rostock.


Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Schüler in den Sommerferien beim Meliorationsbau.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
In den gleichen Ferien für Camping am Schweriner Außensee.


Was würden Sie gerne können?
Gitarre spielen, leider bin ich musikalisch vollkommen talentfrei.


Was stört Sie an anderen?
Für mich sind intakte zwischenmenschliche Beziehungen sehr wichtig. Demzufolge stören mich Arroganz, Ignoranz und mangelnde Toleranz beim Umgang miteinander sowie ausgenutzt und angelogen zu werden.


Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über die Frage 9.


Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Die nächste Frage bitte.


Wer ist Ihr persönlicher Held?
Da habe ich so einige. Auf jeden Fall sind meine Großeltern und Eltern die Helden meiner Kindheit. Es ist schon erstaunlich, was die mit wenigen Mitteln auf die Beine gestellt haben. Das sieht man aber meistens erst, wenn man so alt ist, wie sie früher waren.


Welches Buch lesen Sie gerade?
„Buddha on the Rocks“, ein Gedichtband von Uwe Himstedt aus Sternberg. Die Gedichte habe ich im Rahmen meiner freiberuflichen Tätigkeit, beim Satz und Layout, quergelesen und lese sie jetzt, nach dem Druck nochmal ganz in Ruhe.


Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Mein Fernseher ist fast immer aus. Wenn ich ihn mal einschalte, sehe ich mir gerne
gut gemachte Dokumentationen an. Leider wird dort die Auswahl immer kleiner.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch. Ich bin der Meinung, Karneval muss man als Kind/Jugendlicher kennen und lieben lernen. Grabow war da nicht gerade die Hochburg, deshalb fehlt mir da jeglicher Bezug. Und mit dem Fußballspiel sieht es genauso aus.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Die Band Rammstein.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Deutsche Küche oder „Eigenkreationen“, die bei der Zubereitung so manch skeptischen Blick auslösen, aber dann beim Essen den meisten Leuten richtig lecker schmecken.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Ich habe viele schöne Erlebnisse gehabt. Eines jetzt zum Schönsten zu küren, möchte ich mir nicht anmaßen. Mit einem Lied verbinde ich da gar keins.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Mein erstes Fahrrad, Marke Eigenbau, von meinem Vater.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich habe mein Leben lang versucht und es meistens auch geschafft, meine Träume zu erfüllen. Das einzige, was mir noch so spontan einfällt, ist eine Reise nach Sankt Petersburg zu den weißen Nächten.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Ich war mein bisheriges Leben immer in Bewegung und auf der Suche nach neuen interessanten Dingen. Ich kann mir nicht vorstellen, als Rentner daran viel zu ändern. Als freiberuflicher Fotograf, Grafiker und Layouter werde ich dann vielleicht etwas kürzer treten und mehr private Fotoprojekte und andere Vorhaben realisieren.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Arlett Ritter. Sie ist eine von den Bützowern, mit denen ich als Bürgermeister reden würde. Ich bin schon gespannt auf ihre Antworten.

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