Bützow : Im Wagen muss es kalt sein

Die Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank bedachte bei ihrer Ausschüttung die Bützower Tafel. In Wismar kam es zur Spendenübergabe mit Uwe Gutzmann, Kuratoriumsvorsitzender, (von links) Christina Rohde und Katja Köster, Bützower Tafel, und Dieter Heidenreich, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.
Die Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank bedachte bei ihrer Ausschüttung die Bützower Tafel. In Wismar kam es zur Spendenübergabe mit Uwe Gutzmann, Kuratoriumsvorsitzender, (von links) Christina Rohde und Katja Köster, Bützower Tafel, und Dieter Heidenreich, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.

Bützower Tafel erhält von der Bürgerstiftung Volks- und Raiffeisenbank 1500 Euro / Wichtigste Anschaffung: ein Kühlfahrzeug

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27. November 2015, 18:26 Uhr

„Ich bin wirklich glücklich“, sagt Katja Köster, Vorstandsvorsitzende der Tafel in Bützow und Schwaan. Grund dafür ist die finanzielle Zuwendung von der Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank in Höhe von 1500 Euro. Das Geld werde für den Kauf eines gebrauchten Kühlfahrzeugs benötigt.

Zweimal jährlich tagt das Kuratorium der Bürgerstiftung, um über Förderanträge für soziale, kulturelle und sportliche Zwecke zu entscheiden. Bei der Zuwendung für das zweite Halbjahr dieses Jahres vergab die Stiftung 8850 Euro an neun regionale Vereine. Zu den Begünstigten gehört erstmalig auch die Bützower Tafel.

Katja Köster ist seit vergangen Juni die neue Leiterin der Tafel in Bützow und Schwaan. Mit ihrem Amtsantritt sorgte sie für einige Veränderungen im Verein. So stelle sie etwa die bisherigen Landfahrten ein. „Dafür haben wir nun mehr Zeit, zu Sponsoren zu fahren“, sagt Katja Köster.

Die Tafelmitarbeiter sind täglich unterwegs, um die Ware bei den insgesamt 19 Sponsoren abzuholen. „Dabei ist an der Ware wirklich nichts dran. Die Supermärkte dürfen sie aber nicht mehr verkaufen“, erzählt Katja Köster. Die Strecken reichen bis nach Kühlungsborn oder Ludwigslust. Einige Abholtermine liegen zeitgleich. Für Parallelfahrten sei die Tafel auf einen zweiten Wagen angewiesen, so Katja Köster. Aus diesem Grund habe sie bereits vor Antragstellung auf finanzielle Zuwendung ein Fahrzeug besorgt. „Wir mussten schon Ware stehen lassen, weil wir die Menge an Lebensmittel mit unserem ersten Wagen nicht mitnehmen konnten“, erzählt Katja Köster.

Der jetzige Zweitwagen erfülle jedoch nicht die Vorgaben, die beim Transport von Lebensmittel einzuhalten seien. „Deswegen wollen wir den Zweitwagen wieder verkaufen. Mit dem Erlös und dem Geld von der Stiftung besorgen wir uns dann einen Kühlwagen“, sagt die Vereinsvorsitzende.

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