Bützow : Ideeller Schaden ist unermesslich

Hartmut Böhnke (Mitte) erklärt Bürgermeister Christian Grüschow (v.l.) und Wolfgang Illert sowie Pastor Karl-Martin Schabow (r.) und Axel Ullrich, Vorsitzender des Fördervereins Stiftskirche, wie es um den Dachstuhl der Stiftskirche steht.  Fotos: Sabine Herforth
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Hartmut Böhnke (Mitte) erklärt Bürgermeister Christian Grüschow (v.l.) und Wolfgang Illert sowie Pastor Karl-Martin Schabow (r.) und Axel Ullrich, Vorsitzender des Fördervereins Stiftskirche, wie es um den Dachstuhl der Stiftskirche steht. Fotos: Sabine Herforth

Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt Wiederaufbau mit einem ersten Betrag über 210 000 Euro

svz.de von
22. Mai 2015, 18:33 Uhr

„Man muss Schlucken, wenn man hier die Schäden sieht“, sagte Dr. Wolfgang Illert, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) gestern, als er auf dem kleinen Turm der Stiftskirche stand. Der Blick über die Dächer offenbar auch zweieinhalb Wochen nach dem Tornado, dass noch viel zu tun bleibt.

Illert verschaffte sich gestern einen Überblick über die augenblickliche Notlage und suchte einige besonders gefährdete Bauwerke auf. Und schon der erste Weg – über die Baugerüste auf das Rathausdach – machte eines deutlich: Nicht alles, was von unten intakt aussieht, ist tatsächlich heil geblieben.

Die drei Stümpfe, wo einst Türme das Dach verzierten demonstrieren auch ohne Erklärung eindrücklich, was hier für Kräfte am Werk waren.

Auch die anderen Türme wurden durch den Sturm schwer beschädigt, erklärte Architekt Hartmut Böhnke. Überall ziehen sich Risse durch das Bauwerk.

Mehr dazu in der SVZ vom 23. Mai sowie im ePaper.

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