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Neuendorf : Hurra: Neuendorf hat wieder einen Storch

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Adebare kommen in diesem Jahr deutlich früher aus den Winterquartieren

Neuendorf Große Freude herrscht in Neuendorf. Nach vielen Jahren der Abstinenz  hat  in diesem Jahr wieder ein Storchenpaar sein „Kinderzimmer“ in Neuendorf eingerichtet. Aber nicht auf dem Storchenmast, der bis Anfang des Jahrhunderts alljährlich bebrütet wurde, sondern auf einer zweiten Nisthilfe nur 100 Meter weiter, auf dem Gelände der Firma Kramer. Dort hatte bisher noch kein Storch gebrütet.

„Als wir 1994 das Areal kauften, stand zwar das Storchennest schon, doch bisher blieb der Mast all die Jahre leer“, so Firmenchef Peter Kramer.

Anfang des Monats tauchte nun ein Storch auf, dann verschwand er zwar wieder, kam aber nach drei Tagen zurück. Und ist geblieben. Mittlerweile haben sich der Storch und seine Partnerin im Dorf schon    eingerichtet. Ihnen wird aber jede Hilfe zuteil. Bei einem Besuch auf dem Hof seines Sohnes hat Vater Oswald Kramer gleich die Durchfahrt für die schweren Brummis gesperrt. „Storch brütet“ steht auf dem Durchfahrtverbotsschild.

Die Neuendorfer Störche gehören zu den rund 50 Prozent, die Ende März mit der „ersten „Welle“ aus den Winterquartieren nach Mecklenburg-Vorpommern kamen, erklärt Dr. Stefan Kroll, Storchenbeauftragter für den Altkreis Bad Doberan. „Danach war eine zeitlang Ruhe. Jetzt, seit Ostern, gibt es eine zweite Zuzugswelle.“ Jeden Tag würden  noch weitere Störche eintreffen.

Die erste Welle sei deutlich früher da gewesen als in den zurückliegenden drei Jahren, so der Experte für die Rotstrümpfe. Die ersten Adebare haben auch schon um den 5./6. April mit dem Brüten begonnen. „Deshalb werden wir in diesem Jahr zwischen den ersten und den letzten Jungstörchen einen Altersunterschied von vier bis fünf Wochen haben“, so Kroll.

 

 

 

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