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Bützow / Güstrow : Hotels starten optimistisch in Saison

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Die Hoteliers in Bützow und Güstrow blicken zuversichtlich auf die bevorstehende Saison. Der Optimismus gründet sich auf Buchungszahlen, die an vielen Stellen über denen der vergangenen Jahre liegen.

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erstellt am 25.Apr.2012 | 09:34 Uhr

Bützow/Güstrow | Die Hoteliers in Bützow und Güstrow blicken zuversichtlich auf die bevorstehende Saison. Der Optimismus gründet sich auf Buchungszahlen, die an vielen Stellen über denen der vergangenen Jahre liegen.

"Sehr positiv" stimmen die bisher vorliegenden Buchungen für den Sommer Heribert Suhl, Inhaber des Hotels "Bützower Hof". Auch zurzeit ist sein Haus gut ausgelastet. Mit der höher steigenden Sonne setzt der Bützower Hotelier auf noch mehr Radfahrer auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen. Umso mehr, da er als einziges Hotel in Bützow über eine "Pedelec-Station" - eine Aufladestation für Elektrofahrräder - verfügt. "Das geht jetzt an den Start", sagt Suhl. Wenn einer mit einem Elektrorad kommt, sei es kein Problem - Stecker rein in die Ladestation und fertig. Für Hotelgäste bietet Heribert Suhl diesen Service kostenlos an, von den durchreisenden Radfahrern erhebt er dafür einen kleinen Obolus.

Noch etwas verhalten seien zurzeit die Buchungen für die Zeit der Hansesail. "Aber das kommt noch", so die Erfahrung von Suhl. Fast voll ist sein Haus auf jeden Fall Mitte Mai zur Sonnenuhrentagung in Bützow, haben doch viele Teilnehmer bei ihm die Übernachtungen gebucht. "Wir eröffnen im Mai unser neues Bettenhaus und ich hoffe, dass die Tagungsgäste dort schon übernachten können", sagt Heribert Suhl. Die letzten Arbeiten dafür sind gegenwärtig im Gange.

"Immer was los" ist nach den Worten des Inhabers Michael Constien auch im Landhotel Penzin. Vor allem für die Zeit von Mitte Juni bis August gebe es schon eine Reihe von Vorbestellungen. Gerade zur Hansesail, ebenso aber zur Mecklenburgischen Landwirtschaftsausstellung MeLa sei das Hotel immer besonders gut gebucht, so Constien.

Der Individualtourismus beginnt, die ersten Busreisenden checken ein und das Geschäft mit den Geschäftsreisenden laufe konstant gut. So beschreibt Claudia Osterloh, Assistentin der Geschäftsleitung der als Ringhotels zusammengeschlossenen Häuser "Am Tierpark" und "Altstadthotel" in Güstrow, die Situation. Im Laufe der Zeit habe man einen Kreis von Stammgästen aufgebaut, was auch wichtig für die Nebensaison sei. Mit dem Natur- und Umweltpark, der Oase und der Barlachstiftung habe man echte Pfunde, mit denen man bei Touristen punkten könne, sagt Osterloh. "Topzufrieden" zeigte sich André Spichalski, Inhaber des Güstrower "Weinberg"-Hotels. Er konstatiert eine bedeutend bessere Belegung seines Hauses als zur gleichen Zeit des Vorjahres. "Allein in dieser Woche hatten wir eine Auslastung von 80 bis 85 Prozent", schwärmt er. Von seinen Gästen hört er viel Lob für den Sanierungsstand in der Güstrower Altstadt. Was Spichalski freut, ist die Zunahme des Radtourismus. Das "Weinberg"-Hotel, sagt er, arbeite da schon viele Jahre erfolgreich mit dem in Stralsund ansässigen Veranstalter "Mecklenburger Radtouren" zusammen.

Auf die Radtouristen zählt auch Olav Paarmann vom "Gästehaus am Schlosspark". Er bietet seinen Gästen zum Saisonstart frisch renovierte und teilweise neu ausgestattete Zimmer an. Im Moment, sagt er, überwiege noch das Tagungsgeschäft. Auch einige Teilnehmer der in Güstrow ausgetragenen Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren im Tischtennis hätten bei ihm Quartier bezogen. Und gut ausgelastet sei das Gästehaus zum 3. Landesturnfest, das vom 11. bis 13. Mai im Kalender steht. Unter vielen positiven Meinungen zur Stadt hat Paarmann auch kritische Stimmen ausgemacht. Sie betreffen die Baustelle Schlossgarten, die ungewisse Zukunft der Schlosssanierung und die Einkaufssituation. "Den Leuten bleibt nicht verborgen, dass doch einige Geschäfte im Zentrum leer stehen", sagt Paarmann.

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