Groß Ridsenow : Hofbauten nach Zibühler Vorbild

Giebelansicht eines Siedlerhauses aus dem Jahr 1937.
Giebelansicht eines Siedlerhauses aus dem Jahr 1937.

SVZ-Serie, Teil 7: Ulrich Bauer erinnert an das Kriegsende von 70 Jahren. Heute: Die Bauernhöfe in Groß Ridsenow vor und nach 1945/ Teil 1

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26. August 2015, 19:30 Uhr

In Groß Ridsenow gab es 24 Bauernhöfe in der Größe zwischen 16 und 40 Hektar sowie ein Restgut von 130 Hektar. Diese Struktur war entstanden durch die Siedlungsbewegung nach dem Ersten Weltkrieg in der Weimarer Republik. Den adligen Großgrundbesitzern, die mit dem Militär des Kaiserreiches eng verbunden waren, hatte man eine Mitschuld am Ersten Weltkrieg angelastet. Um den Adel zu schwächen nutzte der Staat sein Vorkaufsrecht für alle Ländereien über 20 Hektar. Da die wirtschaftliche Situation der Güter in den 20er-Jahren oft schlecht war, gingen bis 1939 etwa zehn Prozent der Güter in Mecklenburg pleite und wurden vom Staat aufgekauft, den Siedlungsgesellschaften übergeben und neue Bauerndörfer geschaffen.

Lesen Sie mehr in der Bützower Zeitung vom 27. August und im ePaper.

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