Bützow : Hitzeschlacht im Paradies für Kinder

Edith Gendatis (links) freut sich, wenn sich die Kinder im Freizeit- und Famileinpark wohl fühlen. Auch Lasse war zum Kinderfest gekommen.
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Edith Gendatis (links) freut sich, wenn sich die Kinder im Freizeit- und Famileinpark wohl fühlen. Auch Lasse war zum Kinderfest gekommen.

Über 1100 kleine und große Gäste kamen gestern in die Bützower Miniaturstadt / Zehnjähriger aus Zepelin gewinnt erneut das Autorennen

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05. Juni 2016, 21:00 Uhr

Da hatte der Miniaturstadtverein wieder allerhand auf die Beine gestellt, gestern zum großen Kinderfest in Klein-Bützow. Und die Gäste, die gekommen waren, haben es sicherlich auch nicht bereut. Doch angesichts von Temperaturen von über 30 Grad blieb der ganz große Besucheransturm aus. Dennoch zeigte sich Vereinschefin Birgit Czarschka am Ende des Tages zufrieden. „Wir hatten über 1100 Gäste. Natürlich nicht so viele wie im vergangenen Jahr. Dafür waren die Temperaturen einfach zu hoch. Dennoch sind wir glücklich, dass alles so gut gelaufen ist“, so Czarschka.

Auch Edith Gendatis hätte sich den einen oder anderen Besucher mehr gewünscht. Doch für sie sind diese Feste immer etwas Besonderes. An diesem Sonntag ist sie als Burgfräulein Kunigunde verkleidet. Schließlich dreht sich das Kinderfest in diesem Jahr rund um das Thema „Ritterszeit“.

Die Bützowerin gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins, der im vergangenen Jahr sein zehnjähriges Bestehen feierte. Mit der Miniaturstadt ist die heute 66-Jährige aber schon viel länger verbunden. Viele Jahre, immer mal wieder mit Unterbrechungen, war sie als technische Zeichnerin an den Entwürfen für die Häuser im Maßstab von eins zu zehn beteiligt. Nun engagiert sie sich im Vorstand des Vereins. Gerade erst war sie in Rendsburg und hat dort bei einer Veranstaltung für die Bützower Miniaturstadt geworben. „Uns sind da auch ehemalige Bützower begegnet, die heute in Hamburg leben“, erzählt Gendatis. Das alles macht Spaß, insbesondere aber die Veranstaltungen für die Kinder.

Das ist auch der Grund, warum Anne Hanelt aus Zepelin in die Miniaturstadt kommt. „Wir sind bei den Festen immer dabei, weil hier ganz viel für die Kinder gemacht wird. Und dafür muss man nicht weit fahren“, sagt die Zepelinerin und zweifache Mutter. Sohn John rast derweil mit seinem ferngesteuerten Auto durch die Miniaturstadt. Im vergangenen Jahr war er das erste Mal beim Autorennen mit dabei und gewann. „Nun hat er extra für heute trainiert“, erzählt Anne Hanelt. Und das lohnt sich. Mit 57 Sekunden gewinnt der Zehnjährige auch in diesem Jahr. Und anschließend geht es noch zur Abkühlung nicht an die Ostsee, sondern zur Badeanstalt am nahen Rühner See.

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