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Bützow : Historie der Miniaturstadt auf 36 Seiten

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Chronik von Peter Peereboom und Peter Schmidt wird zum Erntefest vorgestellt

von
erstellt am 24.Sep.2016 | 12:00 Uhr

Wer hatte die Idee Miniaturstadt? Wo beginne ich mit einem Rundgang durch die Altstadt? Und wie entsteht ein Modellhaus? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der neuen Miniaturstadt-Chronik. Vorgestellt wird sie am Sonntagvormittag anlässlich des traditionellen Erntefestes in Bützow.

Mehr als zwei Jahre hat der Bützower Peter Peereboom damit verbracht, Akten zu wälzen, alte SVZ-Ausgaben zu studieren und Fotos zu sichten. Herausgekommen ist Dank der Unterstützung von Layouter Peter Schmidt eine 36-seitige Zusammenfassung der Miniaturstadt, die der gleichnamige Verein nun seinen Besuchern anbietet. „Das Besondere ist, dass neben der Geschichte auch ein Stadtrundgang zum Nachlesen in der Chronik enthalten ist. Danach fragen die Besucher häufig bei den Führungen“, sagt Peereboom. Im Oktober 1995 durch die Anregungen des ehemaligen Bürgermeisters Lothar Stroppe gegründet, stehen auf dem 2,5 Hektar großen Gelände heute 146 Häuser. Alle sind dem Zeitraum von 1850 bis 1910 nachempfunden im Maßstab 1:10 nachgebildet. Beteiligt am Bau der kleinen Häuser waren so in den vergangenen 21 Jahren fast 1000 Helfer.

Diese rücken im letzten Teil der Chronik in den Fokus, in dem Peter Beerebook dem Weg von der Bauzeichnung bis zur Fertigstellung eines Miniaturhauses beschreibt. Für die 2005 übergebene, 7,40 Meter hohe Stiftskirche benötigten die Handwerker beispielsweise allein fast 15 Monate Bauzeit. „Dafür ist das, was wir bisher haben, absolut einmalig“, sagt der Chronist. Hilfe bekam er bei seiner Arbeit von den Historikern Dr. Wolfgang Schmidtbauer und Fritz Hoßmann, von Horst Legrand sowie den Mitarbeiterinnen des Krummen Hauses.

Die Chronik gibt es zum Preis von 3 Euro in der Miniaturstadt

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