SVZ-Sommertour in Bützower Warnowklinik : Hinter Klinik-Kulissen geschaut

<strong>'Die Zimmer sind schön geräumig geworden',</strong> fanden die Besucher.
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"Die Zimmer sind schön geräumig geworden", fanden die Besucher.

Die Klinik der Warnowstadt war gestern die dritte Station unserer SVZ-Sommertour. 15 Besucher nutzten die Gelegenheit, mit uns zusammen unter sachkundiger Führung einmal hinter die Kulissen des Krankenhauses zu schauen.

svz.de von
11. Juli 2012, 10:08 Uhr

Bützow | "Eine feine Sache", sagt der Bützower Christian Henning anerkennend. Und meint damit alles das, was im Neubau der Bützower Warnowklinik gegenwärtig entsteht und was nach dem Umbau aus den vier Stationsbereichen geworden ist.

Die Klinik der Warnowstadt war gestern die dritte Station unserer SVZ-Sommertour. 15 Besucher nutzten die Gelegenheit, mit uns zusammen unter sachkundiger Führung von Geschäftsführer Thomas Blum und Pflegedienstleiterin Jeanett Mawick einmal hinter die Kulissen des Krankenhauses zu schauen. Wobei der Weg außer in den Neubau, der noch eine Baustelle ist, auch in die gerade umgebauten und sanierten Stationen führte.

Dort waren alle voll das Lobes über die hellen Flure und die vergrößerten Patientenzimmer, die durch den Anbau der Sanitärmodule entschieden gewonnen haben. "Man staunt, was man alles machen kann", meint Richard Dähncke, der extra aus Schwaan zu dieser Führung gekommen war. Auch dass jede Etage zwischen den beiden Stationen noch eine kleine Caféteria für Patienten und deren Besucher erhalten soll, gefiel den Teilnehmern der SVZ-Sommertour.

Vor allem aber staunten sie darüber, was es im Neubau künftig alles geben soll. "Wir sind zurzeit bei 70 Prozent von dem, was wir alles wollen", sagt Thomas Blum. Als Fertigstellungstermin sei der 26. November ins Auge gefasst, im Dezember werde es einen Tag der offenen Tür geben, kündigt er an.

Schon jetzt, wo alles noch Baustelle ist, ist ersichtlich, dass es nach Fertigstellung des Neubaus an nichts fehlen wird, was in einem modernen Krankenhaus gebraucht wird. Vorsichtig stiegen die Besucher gestern über die dicken Kabel-Knäuele auf dem Boden und zum Betrachten manches Raumes brauchte man noch eine Kabellampe. Das wird sich bald ändern. Dann wird es in den beiden Neubau-Etagen genauso freundlich aussehen wie im jetzigen Stationsbereich: Im Erdgeschoss des Neubaus wird es dann die stationäre Aufnahme und die Notaufnahme geben, eine Röntgenabteilung, die Notfallambulanz, mehrere Funktionsräume, ein Raum der Sozialarbeiterin, die sich u. a. um Nachbehandlungen kümmert.

Im Obergeschoss entsteht die "Intermediat Care" (IMC) mit Intensivstation und einem Bereich für Kranke, die sich zwischen Intensiv- und Normalzustand befinden. "Wenn man bedenkt, dass die Bützower Warnowklinik früher mal auf der Kippe stand… Und jetzt wird alles so toll", meint der Bützower Hermann Wöhler. "Das kam auch nicht von allein. Da haben wir hart dran gearbeitet", sagt Thomas Blum.

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