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Bützower Zeitung

20. November 2017 | 14:50 Uhr

Bützow : Helfer nun mit neuer Adresse

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Schuldnerberatung und Bürgerberatung des Arbeitslosenverbandes jetzt in der Bützower Bahnhofstraße 33a

svz.de von
erstellt am 02.Mai.2014 | 12:55 Uhr

Wer die Schuldnerberatung und die Hilfe der Bürgerberatung des Arbeitslosenverbandes braucht, findet diese jetzt in der Bahnhofstraße 33a (neben der Sparkassen-Filiale). Beide Einrichtungen sind in die Räume des früheren Amtes Bützow-Land umgezogen. „Hier sind die Räume einfach schöner als bisher in der alten Molkerei“, meint Volker Müller. Der 46-Jährige hat montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr seine Türen für alle geöffnet, die seine Hilfe brauchen. „Ich fülle mit den Ratsuchenden Anträge auf Hartz IV aus, überprüfe auf ihren Wunsch Bescheide vom Amt für Arbeitslosengeld 1 und 2, verfasse mit ihnen Kündigungsschreiben für Handyverträge und Zeitschriften und helfe beim Schreiben von Bewerbungen“, nennt Volker Müller einige der Dinge, die er kostenlos für alle Hilfesuchenden erledigt. Der gelernte IT-Systemkaufmann aus Baumgarten, der beim Arbeitslosenverband im Bundesfreiwilligendienst tätig ist, hat sich alle diese Dinge „über die Zeit angeeignet“, wie er sagt. „Auf dem Amt erklärt den Leuten keiner was“, ist die Erfahrung, die er in Gesprächen mit seinen Kunden gemacht hat. Seine Auskunft und sein Rat sind deshalb gefragt.

Genauso wie gegenüber in den beiden Räumen der Schuldnerberatung. Erste Ansprechpartnerin für alle, die dorthin kommen, ist im Vorzimmer Christine Borgwedel. Die Sachberaterin macht die Termine und hält der Schuldnerberaterin Astrid Peters den Rücken frei für ihre Arbeit. Wenn deren neuer Arbeitsraum auch nicht allzu groß ist, so hat sie doch ihren alten großen Schreibtisch mit dorthin genommen. „Den brauch’ ich“, sagt die Schuldnerberaterin. „Wir sind so ausgelastet, dass wir es gerade so schaffen“, stellt sie fest. So trete ab 1. Juli ein neues Insolvenzgesetz in Kraft, das so manche Veränderung mit sich bringt. „Danach kann man in drei statt bisher in sechs Jahren eine Restschuldbefreiung erlangen, wenn man einen bestimmten Prozentsatz der Schulden tilgt und die Verwaltervergütung bezahlt“, erläutert Astrid Peters.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in unserer Sonnabend-Ausgabe.

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