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Bützower Zeitung

14. Dezember 2017 | 16:21 Uhr

Bützow : Hafen: Träumen und Planen erlaubt

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Nachdem mit der Neugestaltung der Bützower Hafenpromenade ein erster wichtiger Baustein umgesetzt wurde, werden alte Überlegungen zur Weiterentwicklung aktuell. Doch für eine weitere Gestaltung ist kein Geld eingeplant.

svz.de von
erstellt am 18.Dez.2012 | 10:50 Uhr

Bützow | Eine Buswendeschleife, Caravan-Stellplätze, Info-Tafeln, Schließfächer und Fahrradständer - so könnte der Hafenbereich weiter gestaltet werden. Solche Überlegungen sind nicht neu, liegen schon seit vielen Jahren in der Schublade. Jetzt werden sie wieder aktuell, nachdem mit der Neugestaltung der Hafenpromenade ein erster wichtiger Baustein umgesetzt ist.

Wie geht es mit der übrigen Fläche weiter? Was passiert mit dem Speicher? Fragen, die man in diesen Tagen immer wieder in der Stadt hört. Für kommendes Jahr ist erst einmal kein Geld für weitere Baumaßnahmen am Hafen eingeplant, so Bürgermeister Sebastian Constien. Dennoch will man nicht unvorbereitet sein. Auch deshalb diskutierten Mitglieder der Ausschüsse der Stadtvertretung über die weitere Ausgestaltung des Hafens.

So rollte auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses die Bauamtsleiterin den Gestaltungsplan aus dem vergangenen Jahrzehnt noch einmal aus. "Es wird zwei Bauabschnitte geben. Den vorderen und den hin teren Bereich", so Doris Zich. "Wir brauchen zwei, drei Übergänge vom Parkplatz zur Hafenpromenade, kleine Treppen, damit die Leute nicht über die Beete latschen", hat z. B. Joachim Fiedler bereits ausgemacht und schiebt nach: "Was ist mit den Caravanstellplätzen?" Man müsse wissen, was man will. An solche Stellplätze seien bestimmte Mindestanforderungen gestellt, macht Zich deutlich. Ob man das wolle?

Was ist mit dem Bauplatz, auf dem zuvor das Haus Langestraße 2 stand, das abgerissen wurde, fragt Thomas Drewes. Auch das müsse die Stadtvertretung entscheiden. Findet sich jemand, der an diesem Standort ein Haus bauen möchte oder nutzt man die Fläche zur Gestaltung des Areals? Wo und wie viele Parkplätze sollen entstehen? Zieht man die Allee des Walls bis vor zur Langestraße?

Die Diskussion hat also erneut begonnen. Sie sei nicht dringlich, sollte jedoch auch im kommenden Jahr nicht aus den Augen verloren werden, sind sich die Ausschussmitglieder einig.

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