Bützow : Hafen: Arbeiten liegen im Zeitplan

Bauarbeiter Norbert Kleinow verlegt derzeit mit den Kollegen das Terr-Antik-Pflaster für die Pkw-Stellflächen.
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Bauarbeiter Norbert Kleinow verlegt derzeit mit den Kollegen das Terr-Antik-Pflaster für die Pkw-Stellflächen.

47 Stellplätze für Pkw und zwei Busse entstehen / Ladestation für E-Autos möglich

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03. Juni 2016, 05:00 Uhr

Die Randsteine sind gesetzt und die ersten Pflastersteine verlegt: Die Arbeiten am dritten Bauabschnitt der Warnowpromenade gehen sichtbar voran. „Wir liegen voll im Zeitplan“, sagt Bauplaner André Kohl. Damit steht dem Fertigstellungstermin 30. Juni nichts entgegen.

Dabei ist das Areal, auf dem sich die Bauarbeiter bewegen, kein leichtes. „Wir haben hier einen schwierigen Untergrund. Deshalb haben wir vorab ein Baugrundgutachten erstellt, um alle Missstände aufzudecken“, erklärt André Kohl. Es gibt unter anderem eine Schicht aus Torf, die keine Standfestigkeit bietet.Überlagert ist das noch mit Bauschutt und alten Befestigungen des ehemaligen Hafengeländes. „Das erforderte natürlich einen erhöhten Aufwand. Wir haben eine schwimmende Gründung gebaut. Dafür wurden Geogitter und Trennvliesstoffe verwendet. Das sind weiße Rollbahnen, die wir verarbeitet haben. Damit verhindern wir kleinteilige Absackungen“, erklärt André Kohl.

Insgesamt geht es um eine Fläche von rund 1700 Quadratmetern, die jetzt als Parkplatz neu gestaltet wird. Es entstehen 45 Stellplätze für Pkw. Hinzu kommen zwei Parkplätze für Reisebusse. So können beispielsweise Touristengruppen vom Bus direkt auf den „Warnowlöper“ umsteigen und zur Schifffahrt auf der Warnow starten. „Für die Stellflächen verarbeiten wir Terr-Antik-Pflaster, das wir auch schon auf der Promenade eingesetzt haben“, so Kohl. Die Zufahrtstraße wird aus Asphalt angelegt.

Eine besondere Gestaltung hat sich der Planer im hinteren Bereich einfallen lassen. Von der Bootsanlegestelle führt ein drei Meter breiter Weg aus rotem Klinkerpflaster über den Parkplatz bis hin zum Wall. Unterbrochen wird der Weg von einem Rondell, das als Spirale aus besonderem Betonsteinpflaster gestaltet wird. Der Wall selbst wird bis zum Ende des Speichers ebenfalls befestigt. „Wie bereits im vorderen Bereich setzen wir ein Splittsandgemisch ein“, erklärt Kohl.

Und bei den Planungen für den Parkplatz wurde auch an die Zukunft gedacht, macht der Bützower deutlich. „Wir haben hier Leerrohre mit eingebaut, um später auch Ladestationen für E-Autos installieren zu können“, sagt André Kohl.

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