Bützow : Häftling in JVA tot aufgefunden

In der Justizvollzugsanstalt Bützow finden Beamte einen 29-jähriger Häftling tot in seiner Zelle. Suizid bislang ausgeschlossen

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14. Januar 2016, 21:00 Uhr

Ein 29-jähriger Häftling der Justizvollzugsanstalt Bützow-Dreibergen ist Donnerstagmorgen tot in seiner Zelle aufgefunden worden. Der sofort alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Näheres zur Todesursache ist bislang noch nicht bekannt. „Wir sind auch völlig ahnungslos“, sagt  Dr. Jörg-Uwe Schäfer, der Leiter der JVA. Bis jetzt gebe es keinen Hinweis auf einen möglichen Suizid. Ein Fremdverschulden komme ebenfalls nicht in Frage, da sich der Strafgefangene seit Oktober 2015 in Einzelhaft befunden hätte, so der Gefängnischef.

Um der Todesursache auf die Spur zu kommen, hat nun die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Außerdem wurde die Staatsanwaltschaft über den plötzlichen Todesfall informiert. Sie hat die Obduktion des Leichnams angeordnet. „Wir warten jetzt auch mit Anspannung auf die Ergebnisse der Untersuchung“, sagt Jörg-Uwe Schäfer. Bis diese vorliegen, könne es jedoch einige Tage dauern.

Der Verstorbene war wegen Raubes zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.

„Bevor er nach Bützow kam, saß er in Waldeck in Untersuchungshaft“, so der JVA-Leiter. Seit Mai vergangenen Jahres  hat der 29-Jährige seine Gefängnisstrafe in der JVA Bützow verbüßt. Für August dieses Jahres war seine Entlassung vorgesehen.

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