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Güstrow/Bad Doberan : Güstrow und/oder Bad Doberan?

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Diskussion über künftigen Sitz der Kreisverwaltung eröffnet

svz.de von
erstellt am 31.Okt.2014 | 17:06 Uhr

Die Kreistagsmitglieder haben die Wahl. Wird der Landkreis künftig allein von Güstrow aus regiert oder wird es weiterhin eine Außenstelle in Bad Doberan geben? Zwei Beschlussvorlagen legt die Verwaltung vor. Variante I sieht vor – einem Gutachten, das die Ansiedlung der Kreisverwaltung allein aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet, folgend – die Verwaltung in Güstrow zu konzentieren. Variante II zementiert die Verwaltung an zwei Standorten: in Güstrow und in Bad Doberan. Die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses, der am Donnerstag tagte, setzten die erste Marke und empfehlen dem Kreistag die Variante II. Bei nur einer Enthaltung fiel diese deutlich aus.

Damit verzichte man bewusst auf Einsparmöglichkeiten, die sich aus einer Konzentration der Verwaltung in Güstrow ergeben würden. Im Gutachten heißt es, dass neben dem Kreishaus der Bau eines weitere Verwaltungsgebäudes eventuell auf dem Stahlhof notwendig wäre. Alles in allem würde sich über 30 Jahre betrachtet dennoch eine Einsparung von rund acht Millionen Euro ergeben. Die rein wirtschaftliche Betrachtung überzeugte die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses nicht.

Im Haushalts- und Finanzausschuss, der in dieser Woche in der Frage der Ansiedlung der künftigen Verwaltung noch keine Empfehlung abgab, sprachen sich Birgit Czarschka (SPD-Fraktion) und Frank Schröder (sachkundiger Einwohner) für eine Konzentration der Verwaltung in Güstrow aus, während Thorsten Semrau (CDU) – Ausschussmitglied und Bürgermeister in Bad Doberan – eine flammende Rede für den Erhalt von zwei Standorten gehalten hatte.

Eine Entscheidung zum Standort oder zu Standorten ist notwendig, weil es in Bad Doberan für den Neubau hinter den beiden klassizistischen Gebäuden am Kamp (kreiseigene Immobilien) einen Leasingvertrag sowie einen Mietvertrag für Räume, die das Gesundheitsamt in der Dammchaussee gibt. Beide Verträge enden 2016. Die in Güstrow genutzten Immobilien gehören dem Kreis.

Regina Mai

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in unserer Sonnabend-Ausgabe.

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