zur Navigation springen

Rabattkarte : Güstrow-Card soll es bald auch für Bützow geben

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Rabattkarte wird weiter ausgebaut: 145 Partnergeschäfte und 25 000 Karteninhaber

von
erstellt am 24.Mai.2016 | 12:00 Uhr

Die Güstrow-Card wächst weiter und hat einen neuen Höchststand erreicht: Mittlerweile punkten 25 000 Karteninhaber mit der Rabattkarte in 145 Partnergeschäften. In diesem Jahr sind bereits neun neue Partnergeschäfte hinzu gekommen. „Und wir bewegen uns auf 26 000 Karteninhaber zu“, sagt Annegret Dräger, Geschäftsführerin der Güstrow-Card-Betreibergesellschaft. „Das ist einmalig in Deutschland. Es gibt keine vergleichbare Karte, die so erfolgreich ist.“ Gleichzeitig sieht sie bei den Partnerkarten – Parchim-Card, Malchin-Card, Teterow-Card und Waren-Card – noch sehr viel Potenzial. Hier will Dräger die Zahl der Partnergeschäfte und Karteninhaber wesentlich steigern. Ernsthafte Anfragen hat sie auch schon aus Boizenburg, um hier die Rabattkarte einzuführen.

„Vor allem will ich aber Bützow völlig neu erschließen“, kündigt sie an. Die Güstrower Geschäftsfrau denkt bereits über die Neueinführung einer Bützow-Card nach. Dazu seien Gespräche mit Bürgermeister Christian Grüschow geplant.

Der Expansionsdrang des Güstrower Erfolgsmodells scheint ungebrochen. In der Barlachstadt selbst geht der Trend mittlerweile zur Zweitkarte. „Der Kunde bestimmt das Wachstum der Karte“, sagt Annegret Dräger. „Er bestimmt mit dem Einsatz der Karte den Erfolg.“ Wenn die Güstrower Geschäfte nicht frequentiert würden, mache eines nach dem anderen dicht und auch die Güstrow-Card gehe den Bach runter, macht sie deutlich. Doch das sei glücklicherweise nicht der Fall. „Kauft in der Stadt, damit sie eine Zukunft!“ Dieser von Dräger erfundene Slogan funktioniere. „Wir haben es geschafft, die Kaufkraft in Güstrow zu halten, dafür sind wir 2003 angetreten“, sagt sie. In mühevoller Kleinarbeit sei es gelungen, die Kunden dazu zu bewegen, zunächst einmal in Güstrow zu schauen, bevor sie woanders einkaufen.

Bei regelmäßigen Karteneinsatz kommt der Güstrow-Card-Inhaber mittlerweile im Jahr auf eine Ersparnis bzw. ein Guthaben von 100 bis 150 Euro. Und Dräger unterstreicht: „Durch den Karteneinsatz bleibt das Geld in der Stadt im Umlauf.“

Bei den 145 Partnergeschäften gibt es einen großen Branchenmix. „Gepunktet werden kann von der Geburt an bis zum Tod – auch wenn es sich makaber anhört. Aber wir haben Babygeschäfte ebenso dabei wie Beerdigungsinstitute“, sagt Annegret Dräger. Die Leute würden sich nur noch Geschäfte aussuchen, wo sie punkten können. Allerdings würden sich die Kunden noch mehr Gastronomiebetriebe sowie Kosmetikunternehmen und auch Tankstellen als Partner der Güstrow-Card wünschen, hat sie festgestellt. „Wir nehmen diese Vorschläge dankbar entgegen und versuchen sie umzusetzen“, sagt Annegret Dräger.

Als wichtige Marketing-Instrumente sieht Dräger die App für Smartphones, die vor allem von der jüngeren Generation beim Einkauf genutzt werde. Eine große Errungenschaft sei zudem die Parkmöglichkeit mit der Güstrow-Card. „Wir haben 19 Parkautomaten und das Parkdeck in der Baustraße“, sagt Annegret Dräger. Auch werden monatlich bis zu 1200 Geburtstagsbriefe an Kunden mit Sonderrabatten versandt. „Geburtstagskinder bekommen Prozente in manchen Geschäften. Da haben wir immer eine große Resonanz“, so die Geschäftsführerin.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen