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Bützow : Grenzen gefallen, Relief ist geblieben

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Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Vor 32 Jahren entstand in der Keramischen Werkstatt von Hans Dieter Nixdorf ein Kunstwerk für die Raststätte in Stolpe / Trotz zahlreicher Umbauten ist es noch immer da

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erstellt am 05.Okt.2014 | 16:25 Uhr

Es ist Sonnabend, der 4. Oktober 2014. Ein Tag zuvor fand in Hannover die offizielle Feier anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls und des 24. Jahrestag der Deutschen Einheit statt. Die Bützower Zeitung begibt sich mit Hans-Dieter Nixdorf auf eine Zeitreise. Denn der Bützower hat seine ganz eigene deutsch-deutsche Geschichte zu erzählen.

Von Bützow geht es über Mestlin und Parchim in Richtung Autobahn 24. Ziel ist die Raststätte Stolpe. Dort hat der heute 78-Jährige im Frühjahr diesen Jahres etwas entdeckt, das Teil seiner ganz persönlichen aber auch Teil der deutschen Geschichte ist, als das Land noch zweigeteilt war.

Rückblende: Im Dezember 1971 unterschreiben die BRD und die DDR ein so genanntes Transitabkommen. Dieser Vertrag führt in der Folge auch zum Ausbau der Autobahn Hamburg–Berlin auf dem Territorium der DDR. Mit dem Bau war bereits in den 1930er-Jahren in der Hamburger Region begonnen, aber später durch den Zweiten Weltkrieg und die folgende Teilung Deutschlands nicht fortgeführt worden. Westdeutsche, die nach Westberlin wollen und umgekehrt, fahren auf so genannten Transitstrecken, meistens Fernstraßen. Die neue Autobahn 24 soll die Verbindung zwischen Hamburg und Westberlin erleichtern. Die A 24 wird durch DDR-Betriebe errichtet, aber größtenteils von Westdeutschland bezahlt und 1982 fertiggestellt. Die Raststätte Stolpe ist eine der wenigen Haltepunkte zwischen Hamburg und Berlin, die von den westdeutschen Transitreisenden angefahren werden darf.

 

 

Was die Transit-Raststätte von mit Hans Dieter Nixdorf verbindet, das erfahren sie in der Bützower Zeitung vom 6. Oktober und im ePaper.

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