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Bützower Zeitung

12. Dezember 2017 | 16:40 Uhr

Schwaan : Goethestraße: Busse fahren nicht

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Verkehrsführung vor Kindertagesstätte neu geregelt / Testphase ist abgeschlossen / Jetzt soll Neuregelung festgeschrieben werden

svz.de von
erstellt am 19.Feb.2016 | 10:00 Uhr

Seit Mitte November vergangenen Jahres gilt in der Goethestraße in Schwaan, aus der Bützower Straße kommend, die Einbahnstraßenregelung. Was bisher eine Testphase gewesen ist, soll nun festgeschrieben werden. Und noch eine Entscheidung ist in dieser Woche endgültig getroffen worden: Schulbusse bleiben außen vor, werden nicht, wie ursprünglich geplant, durch die Goethestraße fahren.

Hintergrund: In den zurückliegenden Jahren gab es immer wieder Ärger wegen der unübersichtlichen Verkehrsführung in der Goethestraße. Dort befindet sich die Kindertagesstätte „Warnowkrümel“. Vor allem in den Morgenstunden herrscht dort reger Verkehr, wenn Eltern ihre Kinder in die Einrichtung bringen wollen. Dann kam es regelmäßig dazu, dass ankommende und wegfahrende Autos sich an parkenden Pkw vorbeischlängeln mussten – währendviele Eltern und Kinder auch zu Fuß unterwegs waren. Die Goethestraße war nur aus Richtung Bützower Straße befahrbar. Das heißt: Autofahrer fuhren hinein und mussten für das Verlassen der Straße am Ende der Straße wenden und zurückfahren. Darüber hinaus wurden auch Einfahrten von Anwohnern blockiert.

In der Stadtvertretersitzung wurde das Thema immer wieder aufgegriffen, zuletzt im Frühjahr vergangenen Jahres. Einigen konnten sich die Mitglieder damals allerdings nicht.

Im November kam es dann zur entscheidenden Wende: Die Stadt entfernte die Poller, die bisher die Goethestraße vom Busbahnhof trennte. Zugleich wurde die Goethestraße zur Einbahnstraße erklärt. Nun müssen und können Autofahrer den Bereich über den Busbahnhof und die John-Brinckman-Straße verlassen.

Das weckte aber auch bei der Omnibusverkehrsgesellschaft (OVG) Begehrlichkeiten. Man könnte doch jetzt durch die Goethestraße fahren und müsste dann mit den großen Bussen nicht mehr wenden. „Wir als Stadt haben im ersten Moment auch zugestimmt“, räumt Viola Präfke, Leiterin vom Bürgerservice der Stadtverwaltung ein. Entsprechend seien auch die Eltern informiert worden. Doch das rief auch die Eltern der Kita-Kinder auf den Plan. „Wir haben Briefe bekommen, die Straße sei zu eng dafür.“

Mittlerweile sei auch die OVG von ihrem Ansinnen zurückgetreten, erklärt Viola Präfke. Busfahrer hätten das wohl auch getestet.

Insgesamt habe sich die Situation beim Ein- und Aussteigen wesentlich verbessert, sagt die Amtsleiterin. Das bestätigen auch die Mitglieder des Ordnungsausschusses. Die Testphase habe das deutlich gezeigt. „Deshalb habe ich jetzt auch bei der unteren Verkehrsbehörde die neue Verkehrsregelung auf diese Weise beantragt – ohne Busverkehr“, betont Viola Präfke.

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