Bützow : Geselligkeit bei offener Flamme

Osterfeuer: In Steinhagen ist es bereits am Gründonnerstag entfacht worden.
Osterfeuer: In Steinhagen ist es bereits am Gründonnerstag entfacht worden.

Heute wird zu Osterfeuern geladen – beim Entzünden ist aber einiges zu beachten.

svz.de von
20. April 2019, 05:00 Uhr

Schwaan/Bützow | Vielerorts sind bereits am Donnerstag Osterfeuer entfacht worden – etwa in Steinhagen. Wer davon noch nicht genug hat, kommt auch am heutigen Sonnabend auf seine Kosten. Denn sowohl in Schwaan als auch in Bützow wird zur geselligen Runde am Osterfeuer eingeladen.

In Schwaan wird das Feuer um 17 Uhr auf dem Gelände der freiwilligen Feuerwehr an der Rostocker Straße entfacht. Die Feuerwehr und ihr Förderverein laden dazu ein. Und die Organisatoren haben sich auch wieder einiges einfallen lassen, um große und kleine Gäste zu begeistern. Für Kinder gibt es beispielsweise eine Hüpfburg, Knüppelkuchen und eine Bastelstraße. Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt.

Ein Osterfeuer an der Bleiche hat in Bützow schon Tradition. Heute wird es um 18 Uhr entfacht, nachdem das bunte Treiben bereits um 17 Uhr beginnt. Auch hier wird es ein buntes Kinderprogramm geben. Hungern und dursten muss auch hier niemand.

Während in Bützow und Schwaan die Osterfeuer von den Kameraden der Wehren abgesichert werden, sollten auch andere auf die Sicherheit achten. Denn im Landkreis gilt derzeit die Waldbrandstufe 3. Deswegen müssen Feuer mindestens 50 Meter Abstand zu Wäldern haben. Darauf weist der Landkreis hin. „Wer ein Osterfeuer durchführen will, sollte sich bei den örtlich zuständigen Forstrevieren über eventuelle Verbote erkundigen“, erklärt Kreissprecher Michael Fengler.

Abstände zu brandgefährdeten Gebäuden wie Scheunen oder reetgedeckten Häusern müssen sowieso beachtet werden. Ausschließlich naturbelassenes Holz darf verbrannt werdenund auch Rauchschwaden sind zu vermeiden, wenn sie andere belästigen könnten. Wenn das Holz schon länger lag, sollte es umgeschichtet oder frisch aufgestapelt werden. Es kann nämlich gut sein, dass Tiere in den Holzstapeln Unterschlupf gesucht haben. Michael Fengler weist außerdem darauf hin, dass Osterfeuer beim örtlichen Ordnungsamt anzumelden sind.

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