Landkreis Rostock : Geschwisterkind-Regel: Umsetzung verzögert sich

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Die Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder in Krippe, Kita und Hort sollte ab 1. Januar umfassend greifen.

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27. Dezember 2018, 19:54 Uhr

Die termingerechte und flächendeckende Umsetzung der neuen Geschwisterregelung im Landkreis Rostock zum 1. Januar 2019 verzögert sich. Die Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder in Krippe, Kita und Hort sollte ab 1. Januar umfassend greifen (SVZ berichtete). Doch es konnten noch nicht alle Kinder, die diese Regelung betrifft, erfasst werden. „Unser Jugendamt prüft derzeit die dafür notwendigen Daten. Wir werden diese umfangreiche Aufgabe jedoch nicht bis zum Jahresende bewältigen“, sagte jetzt Landrat Sebastian Constien (SPD).

Zwar habe der Landkreis im Herbst auf Regionalkonferenzen alle Träger informiert und die notwendigen Formulare zur Datenerfassung bereitgestellt, „aber es liegen noch nicht von allen Eltern und Kindern die notwendigen Daten vor“, so Constien weiter. „Wir sind unbedingt auf die Mitwirkung der Eltern und der Kita-Träger angewiesen, um die Regelung schnellst- und bestmöglich umsetzen zu können. Auch wenn das Gesetzgebungsverfahren des Landes uns keine Übergangszeit ermöglicht und sprichwörtlich auf den letzten Drücker abgeschlossen wird.“

Der Landrat kündigte an, Elternbeiträge zu erstatten, wenn einzelne Träger im Januar und Februar diese noch einziehen würden. Zuletzt äußerte der DRK Kreisverband Bad Doberan als Träger der Schwaaner Kindertagesstätten, vermutlich auf diese Verfahrensweise zurückgreifen zu müssen. Zumindest so lange, bis es vom Landkreis andere Informationen gibt, erklärte vor knapp zwei Wochen Susann Wieland vom DRK – am Tag, als in Schwerin die Geschwisterregelung in Stein gemeißelt wurde.

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