Wir in Benitz : Kuhkomfort ist in Benitz garantiert

Dr. Kathrin Naumann und Jörg Nimke vom Agrarbetrieb Groß Grenz mit der goldenen Schneeschaufel, einem Geschenk der Gemeinde als Dankeschön für den hilfreichen Wintereinsatz 2010.   Fotos: Nicole Groth
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Dr. Kathrin Naumann und Jörg Nimke vom Agrarbetrieb Groß Grenz mit der goldenen Schneeschaufel, einem Geschenk der Gemeinde als Dankeschön für den hilfreichen Wintereinsatz 2010. Fotos: Nicole Groth

GGAB Agrarbetrieb Groß Grenz feiert in diesem Jahr 25-jähriges Jubiläum

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11. Januar 2016, 12:00 Uhr

Nachhaltigkeit gepaart mit wirtschaftlichem Erfolg – das ist die Leitlinie der GGAB Agrarbetrieb Groß Grenz GmbH in Benitz. Seit knapp 25 Jahren handeln die Gesellschafter nach dieser Überzeugung.

Das Unternehmen entstand aus einer LPG-Tierproduktion der DDR. 1991 wurde die Gesellschaft gegründet. Sie zählt zwölf Gesellschafter, von denen noch sechs aktiv im Betrieb arbeiten. Rund 35 Mitarbeiter kümmern sich um mehrere Tausend Tiere und um 1150 Hektar Ackerfläche.

Zu den Tieren gehören etwa 1000 Rinder, von denen 450 Milchkühe sind und der Rest Jungrinder. „Wir sorgen in unserem Betrieb für optimalen Kuhkomfort“, sagt Jörg Nimke, Abteilungsleiter im Agrarbetrieb Groß Grenz. Jungrinder laufen im Sommer auf den Weiden des Betriebes. Die Milchkühe stehen in Gruppen von bis zu 70 Tieren im Stall. Qualitätsfutter, Liegekomfort und Bewegungsfreiheit sei für die Rinder gegeben. „Wir haben in den vergangenen Jahren stetig in den Ausbau investiert, um Komfort für die Tiere und damit letztlich die gute Qualität unserer Produkte zu gewährleisten“, sagt Nimke.

Neben Rindern gehören Schweine zu den Zucht- und Masttieren des Betriebes. 450 Zuchtsauen und mehr als 3000 Mastschweine zählt das Unternehmen. In der Schweinehaltung herrscht ein geschlossen System, das heißt, das die geborenen Ferkel auch vor Ort aufgezogen werden.

Der Nachhaltigkeitseffekt tritt dadurch ein, dass der anfallende Kot als Dünger auf den Ackerflächen verwendet wird. Des Weiteren werde etwa die Hälfte der Ernteerträge für die eigene Fütterung der Tiere verwendet, so Dr. Kathrin Naumann vom Agrarbetrieb

Neben der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und der optimalen Tierhaltung sei den Verantwortlichen der Gesellschaft auch das Miteinander in der Gemeinde wichtig. So stellt der Agrarbetriebe für das jährlich vom Verein Miteinander Benitz-Brookhusen organisierte Dorffest die Getreidehalle als Veranstaltungsort zur Verfügung. „Dann geht die Arbeit Hand in Hand. Bei der Vorbereitung kommen Gemeindemitglieder zum Helfen vorbei und wir stellen den Radlader“, sagt Naumann.

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