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Bützower Zeitung

17. Dezember 2017 | 20:38 Uhr

Bützow : Gefährliches Pflaster in Bützow

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Auf mancher Straße hat der Winter seiner Spuren hinterlassen / Autofahrer sollten mit Bedacht aufs Gaspedal treten

von
erstellt am 26.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Autofahrer fluchen, Mitarbeiter von Straßenmeistereien versuchen, sie zu beschwichtigen. Doch eigentlich ist es wie immer, um diese Jahreszeit. Viele Straßen sind in einem desolaten Zustand. In den meisten Fällen hilft aber nur: Augen auf und den Fuß vom Gaspedal nehmen.

In der so genannten Möbelwerkskurve in Bützow zum Beispiel ist derzeit besondere Vorsicht geboten. Mehrere Löcher haben sich dort im umittelbaren Kurvenbereich in den Asphalt gefressen. Ein Ausweichen ist für Autofahrer kaum möglich. Nur wenige hundert Meter weiter, auf der Kreuzung Rühner Straße /Schloßstraße, unmitttelbar vor dem Ampel haben die Mitarbeiter vom Straßenbauamt versucht, die Situation ein wenig zu entschärfen, die gröbsten Löcher wieder geschlossen. Dennoch ist auch dort weiterhin Vosricht geboten, um Reifen und Stoßdämpfer zu schonen.

Berühmt-berüchtigt ist auch die Verbindungsstraße zwischen Vierburg und Tarnower Chaussee. Das Wasser sammelt sich dort in den Zentimeter tiefen Schlaglöchern.

Alles, was jetzt die Mitarbeiter von den Straßenmeistereien machen, sind nur Notlösungen, sagt Jürgen Pegler, Geschäftsführer der Straßen- und Tiefbau GmbH Bützow. Anderes könne man auch nicht erwarten. Denn sowohl die schwankenden Temperaturen um den Gefrierpunkt als auch die Nässe lassen keine andere Möglichkeit zu. „Bitumen kann man erst bei dauerhaften Temperaturen ab 5 bis 8 Grad, eher ab zehn Grad verarbeiten“, erklärt Pegler. Deshalb greifen in dieser Jahreszeit die Meistereien zu Kalt-Asphalt, um die schlimmsten Straßenschäden zu reparieren. Doch auch das funktioniert nur, wenn es mal trocken ist. „Denn bei Feuchtigkeit kann sich das Material nicht binden“, so Pegler.

Und auch wenn die Temperaturen wieder ansteigen sollten, wären in manchen Straßen größere Unterhaltungsarbeiten nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll. So hat zum Beispiel das Landesstraßenbauamt in Stralsund angekündigt, die Bahnhofstraße ab dem Bahnübergang Wolken in Richtung Innenstadt in diesem Jahr zu sanieren. Und auch in der Rühner Straße sollen bekanntlich noch in diesem Jahr die umfangreichen Sanierungsarbeiten beginnen.

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