zur Navigation springen

Bützow : Gefährlich: Bäume „verlieren“ Äste

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Bützower Christian Köpcke beklagt fehlende Gehölz-Kontrolle. Mindestens zwei Kontrollen im Jahr garantiert die Stadt.

von
erstellt am 18.Aug.2014 | 16:33 Uhr

Wer kümmert sich um die Bäume hier in der Fritz-Reuter-Allee? Diese Frage stellt Christian Köpcke. Bereits vor drei Wochen seien bei einem Sturm einige Äste heruntergekommen. „Ein Gartennachbar hat sogar ein Ast auf sein Auto bekommen“, erzählt der Bützower. Auch auf dem Gehweg, der hin zur Warnowbrücke in Richtung Innenstadt führt, liegen riesige Äste, die von einem der Bäume abgebrochen sind. „Es geht doch auch um die Sicherheit der Auto-, Radfahrer  und Fußgänger“, so Köpcke. Er wundert sich, dass die Stadt nach drei Wochen immer noch nichts weggeräumt. Wenn man in die Baumkronen schaue, seien sicherlich noch weitere Äste sehr morsch.

„Wir werden das in Kürze in Augenschein nehmen“, heißt es auf SVZ-Nachfrage im Bauamt der Stadtverwaltung. „Sofern es erforderlich ist,  werden entsprechende Maßnahmen, sprich eine Totholzbeseitigung, eingeleitet.“

Bützow hat rund 2000 Straßenbäume zu pflegen und zu schützen. Vor allem handelt es sich um Alleen. Ziel sei es, sie  „lange vital und verkehrssicher“ zu halten. Regelmäßig würden die Bäume kontrolliert. Wie oft, das hänge auch vom Standort, vom Alter und vom Zustand ab. Aber jede Allee werde im Jahr einmal „im belaubten und einmal im unbelaubten Zustand“ in Augenschein genommen.   „Danach wird festgelegt, welcher Baumbestand einer dringenden fachgerechten Pflege bedarf. Der Stadt ist es finanziell nicht möglich, alle Bäume jährlich zu pflegen“, heißt es in der Fachabteilung. „Dies ist auch nicht erforderlich. In diesem Jahr werden in der Pustohler Chaussee, der Neuen Bahnhofstraße und der Bahnhofstraße fachgerechte Baumpflegearbeiten ausgeführt.“ Die entsprechenden Aufträge seien bereits ausgelöst.

Vor Jahren sei ein Baumkataster erstellt worden. „Aus Kostengründen wurde es aber seit mehreren Jahren nicht mehr aktualisiert und befindet sich daher nicht mehr auf dem neuesten Stand.“

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen