Bützow : Gasgeruch sorgte für Verunsicherung

Am Sonnabend gab es in Bützow in vielen Wohnungen und Häusern einen deutlicher Gasgeruch. Eine zu hohe Konzentration von Durfstoffen, die dem geruchslosen Erdgas zur Sicherheit beigemischt werden, war dafür die Ursache.
Am Sonnabend gab es in Bützow in vielen Wohnungen und Häusern einen deutlicher Gasgeruch. Eine zu hohe Konzentration von Durfstoffen, die dem geruchslosen Erdgas zur Sicherheit beigemischt werden, war dafür die Ursache.

Defekt in Gasdruckanlage war Ursache für höhere Konzentration von Geruchsstoff im Erdgas

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24. Dezember 2018, 12:00 Uhr

Ein technischer Defekt in einer Odorierungsanlage hat am Sonnabend viele Bützower verunsichert und für einen Großeinsatz von Mitarbeitern der HanseGas gesorgt. „Eine Gefahr bestand aber zu keiner Zeit“, sagte gestern HanseGas-Pressesprecher Ove Struck auf Nachfrage der Bützower Zeitung.

Da Erdgas geruchslos ist, werde ihm aus Sicherheitsgründen ein künstlicher Geruchsstoff beigemischt. „Das sind nur kleinste Mengen. Durch einen technischen Defekt in einer Gasdruckanlage in Bützow ist aber zu viel dieses Geruchsstoffes in die Leitungen gelangt“, erklärt Ove Struck. Dadurch habe es in einigen Häusern unangenehm nach Gas gerochen. „Das hat natürlich Menschen verunsichert und sie haben die Leitstelle des Landkreises angerufen. Die wiederum hat uns informiert“, so der Pressesprecher. Das Unternehmen habe zehn Mitarbeiter in die Spur geschickt, um vor Ort entsprechende Messungen durchzuführen und auch abzuklären, dass keine Gefahr besteht.

„Bis zum Sonnabendnachmittag hatten unsere Mitarbeiter schon mehrere Dutzend Einsätze. Zum Abend wurden es dann aber weniger“, sagt Ove Struck.

Der Defekt sei erkannt und abgestellt worden. Doch der übermäßige Geruchsstoff befand sich noch in den Leitungen, verschwand dann erst nach und nach mit dem verbrennen des Gases. Am Sonntagfrüh habe es dann keine Meldungen mehr gegeben, so Ove Struck.

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