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Bützow : Gartenstraße: Bis November wird gebaut

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Chef der Bützower Wärme GmbH verärgert / Tiefbaufirma sorgt für große Verzögerung / Weitere Arbeiten des Heizwerkes deshalb auf Eis gelegt

von
erstellt am 23.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Keine Entspannung auf den Straßen in Bützow und Umgebung. Es wird weiter gebaut und Verkehrsteilnehmer sowie Anwohner müssen sich auf weitere Einschränkungen einstellen.

Beispiel Gartenstraße: Dort ist seit Sommer die Bützower Wärme GmbH in Aktion, lässt dort Rohre für das Fernwärmenetz verlegen. Eigentlich wollte das Bützower Unternehmen schon Ende August mit den Arbeiten fertig sein. Zum Stadtfest, als der 11. Bützower Citylauf auch durch die Gartenstraße führte, sollten die Bauarbeiten abgeschlossen sein, bestätigt jetzt Peter Dethloff, Geschäftsführer der Bützower Wärme GmbH. Jedoch hatte er da die Rechnung ohne die Baufirmen gemacht.

Zum einen hätte das schlechte Sommerwetter mit viel Regen für Verzögerungen gesorgt. Aber vor allem die Baufirma sei immer wieder der Grund dafür, dass die Arbeiten nur schleppend vorangehen. „Die Tiefbaufirma lässt uns da im Stich“, sagt der Firmenchef. Sie hätten zu viele Aufträge, aber nicht genug Mitarbeiter. „Manchmal sind sie nur zu zweit hier, manchmal gar nicht“, sagt Peter Dethloff. Er sei immer wieder mit der Firmen im Gespräch. Den Auftrag von einem anderen Unternehmen fortsetzen zu lassen? Eine solche Überlegung führe zu nichts., „Man bekommt keine andere Firma“, sagt Peter Dethloff. Er gehe davon aus, dass die Arbeiten nun erst „mitte November, eher sogar Ende November“ beendet werden können.

Die große Verzögerung in der Gartenstraße habe für die Wärme GmbH aber noch andere Auswirkungen. „Wir wollten eigentlich in der Straße Am Ausfall und in der 3. Ausfallstraße Hausanschlüsse verlegen“, so Peter Dethloff. Jedoch habe der Bürgermeister weitere Bauarbeiten und damit weiter Verkehrseinschränkungen untersagt, erklärt der Geschäftsführer. Vor allem auch, weil in diesem Bereich die Rettungsdienste von Feuerwehr, Polizei und DRK stationiert sind. Für ihn sei das sehr ärgerlich, sagt der Heizwerkchef.

Zurück zur Gartenstraße: Eine grundlegende Sanierung der Straßenoberfläche werde es nicht geben. Der Streifen von 1,50 Meter werde wieder asphaltiert, so wie es vorher war. Alle Leitungen, zum Beispiel für Wasser -und Abwasser, die dort in der Erde liegen müssten irgendwann neu gemacht werden. „Es würde keiner verstehen, wenn wir jetzt sanieren und in zwei, drei Jahren wird die Straße wieder aufgerissen“, sagt Dethloff. Das sei mit der Stadt auch so abgestimmt.

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