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Bützower Zeitung

17. Oktober 2017 | 13:30 Uhr

Bützow : Ganz nah dran am Flugverkehr

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Leser der SVZ waren auf der gestrigen Sommertour zu Gast auf dem Fliegerhorst Laage

Das war ein interessanter Vormittag, den 20 SVZ-Leser gestern auf dem Fliegerhorst Laage erleben konnten. Etwa drei Stunden lang erlebten sie den Flugverkehr mit, sahen Eurofighter starten und statteten dem Tower einen Besuch ab. „So hautnah dabei zu sein, das finde ich toll“, zeigte sich Angela Blumenhagen aus Steinhagen begeistert. Und obwohl einige bereits mehrfach auf dem Fliegerhorst waren, sei es immer wieder interessant. „Ich war vor drei Jahren schon einmal mit, doch es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken“, sagte Bernd Zikarsky.

Richard Dähncke aus Schwaan war ebenso bereits mehrmals auf dem Fliegerhorst gewesen. „Wenn die Möglichkeit besteht, bin ich immer wieder gern dabei, denn die Maschinen interessieren mich“, erzählt er. Manchmal stehe er auch auf dem Flughafen und beobachte die Maschinen beim Starten und Landen. Karin und Hans-Helmut Bockholdt sind in Niendorf zu Hause. „Wir kommen aus der Region und interessieren uns dafür“, sagen sie.

Oberleutnant Christoph Trost aus dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ führte die SVZ-Leser durch das Gelände und hatte so manche interessante Daten parat. „Wir haben hier den größten Luftwaffenplatz deutschlandweit“, erzählt er. Von 1978 bis 84 sei der Flugplatz gebaut worden. Heute seien zwischen 900 und 1200 Personen im Geschwader, die Zahl schwanke. Von insgesamt 32 Eurofightern seien 26 bereits am Platz.

Der Tower war für viele der Höhepunkt des Vormittags. Obwohl dort große Ruhe herrschen musste, denn der Flugverkehr ging natürlich weiter, waren alle begeistert. „Hier kommt man sonst ja nicht her“, sagt Hannes Knust aus Schwaan. Über 30 Jahre lang sei er Leser der SVZ und freue sich riesig über diese Möglichkeit. „Dass die SVZ so etwas anbietet, ist toll“, lobte er. Zum ersten Mal auf dem Fliegerhorst war auch Erich Strelow. Er hatte es in der Zeitung gelesen und freute sich dabei zu sein. „Generell bekommt man einen Überblick über die Verteidigung und was notwendig ist“, so der 82-Jährige, der sich auch mit Oberleutnant Daniel Krüger auf dem Tower austauschte. Zwei Fluglotsen absolvierten dort ihren Dienst und hatten die etwa drei Kilometer Lange Start- und Landebahn gut im Blick. Christa Viestädt war sehr angetan. „Es war schön und richtig aufregend, was wir alles sehen konnten“, sagte sie.

Und so konnten schließlich alle nicht nur die Eurofighter vom Tower aus bei der Landung beobachten, sondern bekamen durch Hauptfeldwebel Nico Waldow noch einen guten Einblick in Details der großen und schweren Technik der Bundeswehr. Ein Eurofighter (Einsitzer) und seine Arbeitsweise wurde ausführlich und hautnah erklärt. So ging ein informativer Vormittag zwar schneller zu Ende als gedacht, doch die Erlebnisse und das Gehörte, das bleibt den SVZ-Lesern sicher noch lange im Gedächtnis.

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