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Bützower Zeitung

20. November 2017 | 21:49 Uhr

Tarnow : Für sie stehen Tiere Modell

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Annie Klähn verbindet ihre Liebe zu Vierbeinern mit ihrem Händchen fürs Fotografieren

von
erstellt am 01.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Schon seit frühester Kindheit hatte Annie Klähn aus Tarnow zwei große Leidenschaften: Tiere und Fotografie. Mittlerweile hat die 22-Jährige beides miteinander verbunden. Als Hunde- und Pferdefotografin bietet sie professionelle Shootings an. „Ich liebe Tiere über alles. Auf die Art kann ich ständig mit ihnen zusammen sein. Dadurch hat sich für mich ein Traum erfüllt“, sagt Annie Klähn.

Angefangen hat alles mit einer kleinen Digitalkamera, die es von der Oma zum Geburtstag gab. „Meine erste Spiegelreflexkamera habe ich mir dann vom ersten Ausbildungsgehalt gekauft.“ Neben Landschaften und Urlaubsschnappschüssen zeigten die meisten Bilder am Anfang ihren eigenen Hund. „Im Oktober 2015 kam mir dann der Gedanke, warum ich nicht auch andere Tiere fotografiere. So kann ich mit meinem Hobby auch schon Geld verdienen“, erzählt Annie Klähn, die es nach ihrer Ausbildung bei der Büwo nach Rostock gezogen hat.

Auf dieses Bild, das in Ostfriesland entstand, ist die Fotografin besonders stolz.
Auf dieses Bild, das in Ostfriesland entstand, ist die Fotografin besonders stolz. Foto: Annie Klähn
 

Noch ist die Tierfotografie für die 22-Jährige ein Nebenverdienst. Daher organisiert sie die Shootings in ihrer Freizeit. „Die Wochenenden sind weg“, sagt sie. Um gutes Licht zu haben, stehe sie dann auch schon mal zwischen 3 und 4 Uhr auf. „Ich bin dann auch sofort wach, weil ich mich so auf das Fotografieren freue.“

Die Tiere lichtet Annie Klähn an den verschiedensten Orten ab. Pferdebesitzer wünschen sich besonders oft Aufnahmen am Strand. Nötig ist dafür eine Genehmigung der Gemeinde. Da diese in Rostock nicht mehr so einfach zu bekommen ist, hat Annie Klähn auch schon an einem Strand in Ostfriesland fotografiert. „Dort war ich die erste, die das angeboten hat“, erzählt die Fotografin.

Auf ihren Bildern hält die Wahlrostockerin besonders idyllische Momente fest. Die Shootings dagegen laufen nicht immer ganz nach Plan ab. „Einmal ist ein Pferd weggelaufen, es hatte am Ende keine Lust mehr. Es ist aber Gott sei Dank nichts passiert, es ist direkt zum Stall gelaufen“, erzählt die 22-Jährige. Im Gedächtnis ist ihr zudem noch ein Tag, an dem sie Bilder an einem FKK-Strand machte. „Während ich fotografierte, standen lauter nackte Leute um das Tier herum. Die musste ich am Ende wegretuschieren.“

Auf vielen ihrer Fotos hält Annie Klähn die besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier fest.
Auf vielen ihrer Fotos hält Annie Klähn die besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier fest. Foto: Annie Klähn
 

Um ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, nimmt Annie Klähn regelmäßig an Coachings und Workshops bei renommierten Tierfotografen teil. „Ich finde meine Bilder zwar schön, aber es geht eben noch besser. Gerade in Sachen Bildbearbeitung kann ich noch viel lernen.“

Doch so eingespannt sie auch ist, die Nähe zu ihrem Heimatort Tarnow ist Annie Klähn immer noch sehr wichtig. Sie versuche, mindestens einmal pro Woche nach Hause zu fahren. Die Kamera lässt sie auch dann nicht liegen. „Meine Hündin muss immer herhalten. Ich habe schon so viele Fotos von ihr und dennoch nicht genug.“ Ihr Lieblingsort in Tarnow sei der Seemannstann, wo sie schon als Kind sehr viel gespielt habe. „Da kann man auch toll fotografieren“, sagt Annie Klähn.

 

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