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Bützower Zeitung

20. November 2017 | 13:08 Uhr

STeinhagen : Freizeit in der Gemeinde beleben

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Sport- und Kulturverein Steinhagen besteht seit 15 Jahre / Parkfest findet am 8. Juni statt / 15. Pappelcup bereits am Herrentag

von
erstellt am 11.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Mit dem FC Ackersturm fing alles an. Die Freizeitfußballer aus Steinhagen wollten an einem Wettbewerb teilnehmen. „Da sei es besser, wenn sie sich in einem Verein organisieren, hieß es“, erzählt Dieter Kasch. Das sei dann der letzte Anstoß gewesen, den Sport- und Kulturverein Steinhagen ins Leben zu rufen. Das ist mittlerweile 15 Jahre her, Dieter Kasch ist seit 13 Jahren der Vorsitzende.

Der heute 66-Jährige war seinerzeit über den zweiten Arbeitsmarkt in der Gemeinde tätig. Die Gemeindevertretung wünschte sich mehr Freizeitsport- und Kulturangebote. Die Fußballer machten den Auftakt, Kasch selbst baute mit Jugendlichen ein Volleyballteam auf. „Doch wir wollten uns breiter aufstellen. Also starteten wir einen Aufruf in der Schweriner Volkszeitung, fragten, wer in einer Linedancegruppe mitmachen möchte“, blickt der Vereinschef zurück. Er selbst habe ein Faible für den Westerntanz, aber nicht als Akteur sondern eher als Zuschauer. Die Resonanz sei gut gewesen. Mit 20 Tänzerinnen startete das Projekt. Heute besteht die Gruppe immer noch aus 16 Mitglieder und feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen.

Fortgeführt und ausgebaut hat der Verein seit der Gründung das traditionelle Parkfest. Das gab es schon vorher. „Doch wir haben es dann eine Zeit lang jedes Jahr unter ein bestimmtes Thema gestellt“, so Kasch. Für „So war die alte Ritterzeit“ holten sich die Vereinsmitglieder von einem Verleih aus Rostock die unterschiedlichsten Kostüme. Ein anders Mal kamen die Gäste des Parkfestes zu den „Cowboys und Indianern“ und konnten sogar „Gold schürfen“. Bei der Organisation dieses alljährlichen Höhepunktes aber auch bei anderen Veranstaltungen arbeitet der Verein eng mit der Ortsgruppe der Volkssolidarität und der örtlichen Feuerwehr zusammen, betont der 66-Jährige.

„Man muss sich immer mal wieder etwas Neues einfallen lassen“, sagt Dieter Kasch. So wie im Vorjahr. Seit vielen Jahren wird zum Weihnachtssingen eingeladen. Dann stimmt ein Chor aus der Region auf die Weihnachtszeit ein. „Im vergangenen Jahr haben wir das mit einem Entenessen verbunden. Die Resonanz war überwältigend. Wir hatten 138 Teilnehmer“, erzählt Kasch.

Andere Aktionen oder Angebote musste man aufgeben. In den ersten Jahren führte der Verein zum Beispiel im Frühjahr und im Herbst Tanzveranstaltungen durch. „Doch irgendwann blieben die Teilnehmer aus. Und wir können es uns als Verein nicht leisten, Miese zu machen. Also haben wir das aufgegeben.“

Nach zehn Jahren war es auch mit dem Volleyball vorbei. Die Spieler waren älter geworden, mancher durch Ausbildung und später Beruf weggezogen. „Es fehlte einfach der Nachwuchs“, erklärt der Vereinsvorsitzende. Insgesamt ging die Zahl der Mitglieder leicht zurück. „Wir waren mal über 100. jetzt sind es 70“, so Kasch.

In den zurückliegenden zwei Jahren hat man auch die Halloween-Wanderung nicht mehr durchgeführt. Doch eine Neuauflage soll es 2016 geben. „Das haben sich viele gewünscht“, erzählt Dieter Kasch. Und was geblieben ist sind die Freizeitfußballer. Die nehmen nicht nur am regelmäßigen Spielbetrieb teil, sondern laden alljährlich andere Teams zum Pappelcup ein. In diesem Jahr bereits zum 15. Mal.

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