Allerhandverein : Förderung für Qualitzer Projektidee

Hier wird Neuland betreten: Die Fußmatte gab es im Zuge der Förderung als Präsent obendrauf. Barbara Wetzel und ihre Mitstreiter vom Allerhandverein erhalten die Zuwendung der Bosch-Stiftung bereits zum zweiten Mal.
Hier wird Neuland betreten: Die Fußmatte gab es im Zuge der Förderung als Präsent obendrauf. Barbara Wetzel und ihre Mitstreiter vom Allerhandverein erhalten die Zuwendung der Bosch-Stiftung bereits zum zweiten Mal.

Robert Bosch Stiftung unterstützt das Team zum zweiten Mal

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09. Dezember 2016, 05:00 Uhr

Seit seiner Gründung 2014 hat sich der Qualitzer Allerhandverein mit seinen Kreativ-Angeboten, Vorträgen und Workshops in der Region einen Namen gemacht. In den nächsten zwei Jahren kommen noch einige hinzu. Das Team hat das Projekt „Auf Übertragbarkeit prüfen“ ins Leben gerufen. Das Konzept: Der Verein setzt sich mit der Frage auseinander, welche Aktionen aus anderen ländlichen Regionen Ostdeutschlands auch in Qualitz umgesetzt werden können. Für diese Idee wurde der Allerhandverein von der Robert Bosch Stiftung zum zweiten Mal in das Programm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ aufgenommen.

„Das Schöne ist, dass wir Geld, aber auch ausführliches Mentoring bekommen“, sagt Barbara Wetzel vom Vereinsvorstand. Diese Förderung bilde das Fundament, mit dem die Arbeit im Verein erst möglich gemacht werde.

Die Projekte, die die Qualitzer zu sich holen möchten, sind thematisch vielfältig. Von E-Mobilität bis Urban Gardening ist alles dabei. Im Fokus stünden fünf Initiativen, mit denen jetzt geplant wurde, so Wetzel. Mit Workshops, zu denen die verschiedenen Akteure eingeladen werden, sollen möglichst viele Menschen aus der Region an die unterschiedlichen Themen herangeführt werden.

„Ein Projekt, das uns interessiert, beschäftigt sich zum Beispiel mit der Bleibekultur im ländlichen Raum. Für uns ist es spannend, das Konzept dahinter zu erfahren“, sagt Barbara Wetzel. Es sei wichtig, dass gerade Jugendliche wieder mehr mit ihrem unmittelbaren Lebensraum und den Möglichkeiten dort in Kontakt kommen.

Dem Allerhandverein geht es aber auch darum, anderen Vereinen und Initiativen die eigenen Ideen nahezubringen. So sei die Sommerausstellung – in ganz Qualitz wurden Kunstwerke von Kindern und Jugendlichen aufgehängt – überregional bislang auf das größte Interesse gestoßen, sagt Wetzel. „Das ist relativ einfach übertragbar.“

Im Januar geht es los mit dem neuen Projekt und den dazugehörigen Angeboten. Der Verein hofft, damit möglichst viele Menschen anzulocken. „Wir haben großes Interesse daran, dass die Gruppe um den Verein wächst. Willkommen sind auch Besserwisser. Alternative Ideen werden immer gebraucht“, sagt Barbara Wetzel.

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