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Warnowbrücke in Schwaan : "Flügelschlag" kommt erst ab 2014

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Der Baubeginn für die neue Warnowbrücke in Schwaan verschiebt sich. Erst im nächsten Jahr geht es los. Geplant ist auch eine Behelfsbrücke für Fußgänger. Der Eigenanteil für die Stadt soll sich dafür nicht ändern.

svz.de von
erstellt am 19.Apr.2013 | 10:01 Uhr

Schwaan | Der Bau der Warnowbrücke verzögert sich um mehrere Monate und wird erst nächstes Jahr erfolgen. Das teilte Bürgermeister Mathias Schauer auf der Stadtvertretersitzung am Mittwoch abend mit. "Die Gelder stehen erst ab 2014 zur Verfügung", erklärt das Stadtoberhaupt.

Ronald Normann, Leiter des Straßenbauamtes Güstrow, präzisiert: "Wir haben ab 2014 einen Wechsel der Förderperiode", erläutert Normann. Aus diesem Grunde habe man sich entschieden, die Arbeiten komplett ins Jahr 2014 zu verschieben. Eine Finanzierung des Bauvorhabens aus EU-Mitteln aus zwei verschiedenen Förderperioden ist grundsätzlich ausgeschlossen, heißt es dazu aus dem Infrastrukturministerium.

Allerdings soll es dann auch gleich richtig losgehen. "Die Ausschreibungen für die Bauleistungen sollen möglichst schon im Januar erfolgen", sagt Normann. Die Bauarbeiten sollen bereits im April anlaufen. Die Ausführungsplanungen, die im Dezember noch nicht fertig waren, sind mittlerweile auch erstellt. Ebenso liegt auch das Leistungsverzeichnis, also wonach gebaut werden soll, vor.

Für den Bau der neuen Warnowbrücke sind etwa zwei Jahre vorgesehen. In einem ersten Schritt soll zunächst eine Behelfsbrücke für die Fußgänger errichtet werden. Die werde etwas abgerückt von der neuen Warnowbrücke stehen, sagte Normann bereits im Dezember. Die Kosten für das Bauwerk belaufen sich inzwischen auf fünf Millionen Euro. Vor gut vier Jahren war man noch von 3,2 bis 3,5 Millionen Euro ausgegangen. Trotz des verzögerten Baubeginns soll der Eigenanteil der Stadt aber die kalkulierten 80 000 Euro höchstwahrscheinlich nicht überschreiten. Auch Bürgermeister Mathias Schauer möchte die Arbeiten an der Brücke ungern noch länger aufschieben. "Die Devise lautet, dass die Arbeiten so schnell wie möglich beginnen sollen."

Grundlage für die neue Warnowbrücke, die die alte Hubbrücke ersetzt, ist der Entwurf von André Keipke. Für den hatte sich bei einer öffentlichen Abstimmung im Jahr 2009 die Mehrheit der Schwaaner, die sich daran beteiligten, und die Stadtvertreter entschieden. Die farblichen Brückengeländer sollen zwei Schwanenflügel darstellen, die sich in der Mitte der Brücke treffen. So beschreibt André Keipke seine Gedanken für die "moderne Konstruktion" mit "besonderem Charakter".

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