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Bützower Zeitung

23. November 2017 | 05:01 Uhr

Bernitt : Feuerwehr feiert Richtfest

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Dachstuhl des neuen Gerätehauses fertig / Kameraden begrüßen modernere Bedingungen

svz.de von
erstellt am 10.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Bernitts Feuerwehr hat die nächste Ettape zur Fertigstellung ihres neuen Gerätehaus geschafft: In einer kurzen Zeremonie wurde gestern das Richtfest gefeiert. Dazu kamen Vertreter der Gemeinde, der Feuerwehr sowie der Bauunternehmer zusammen.

Mit hellen Stimmen und Glockenspielgeläut eröffneten Grundschüler der Regionalen Schule mit Grundschule Bernitt das Richtfest. Die kleine Vorstellung erzählte von aufgehenden Blumen und dem bald wiederkehrenden Sommer. Und wenn es nach Bernitts Bürgermeisterin Birgit Czarschka (SPD) und Baubetreuer Uwe Führer geht, ist das Feuerwehrgerätehaus mit Beginn des besungenen Sommers bereits fertig. Angepeilt ist laut Führer der Mai. Jetzt konnte Czarschka den traditionellen Nagel unter dem Richtkranz in einen Balken hämmern.

„Wir haben direkt nach dem Winter wieder anfangen können zu bauen. Und wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Führer. Er ist neben der Bauaufsicht auch für die Planung zuständig. „Den Winter hat der Rohbau gut überstanden, viel reingeregnet hat es nicht. Jetzt können wir bald das Dach decken. Und bald können wir auch schon mit den Installationen anfangen“, sagt Uwe Führer.

Darunter fallen sowohl die gesamte Elektrik als auch die Sanitäranlagen und die Heizung. „Dann geht es zügig an das Verputzen von innen und außen. Und nach Abschluss der Arbeiten ist es gleich benutzbar“, sagt der Baubetreuer.

Den raschen Fortschritt begrüßt auch Bürgermeisterin Czarschka. „Es freut mich, dass wir so gut in der Zeit liegen und den Winter hinter uns haben.“ Der Bau habe noch vor dem Winter, im Oktober, beginnen müssen, um die zweckgebundenen Landesmittel in Höhe von 190  000 Euro für den Bau einsetzten zu können. „Und ich finde mit dem jetzigen Eindruck kann ich mit Fug und Recht sagen: Dieses Feuerwehrgerätehaus wird ein Prachtstück.“ Somit sei es neben seiner Funktion auch rein optisch eine Bereicherung für das Dorf.

Dass die Wehr ein neues Gebäude verdient, liegt für Czarschka auf der Hand. „Dieses Gebäude wird den Männern und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr gerecht.“ Es sei zwar ohnehin nötig gewesen, ein neues Gebäude zu beziehen, dennoch sieht Czarschka in dem Neubau auch eine Würdigung für die Leistung der Kameraden. „Unsere Feuerwehr rückt pro Jahr mindestens 20 Mal aus. Da sollten die Bedingungen für sie ideal sein“, so Czarschka.

Auch Gemeindewehrführer Reiner Koch sieht in dem Neubau einen immensen Vorteil für die Ehrenamtler. „In dem alten Gebäude konnten die Kameraden nicht im Fahrzeug aufsitzen. Der Raum war zu klein.“ Auch die neue Möglichkeit, neben dem wehreigenen Löschwagen ein weiteres – momentan in Moisall stehendes – Fahrzeug unterzubringen, sei ein Pluspunkt. „Die Bernitter Wehr hat wegen ihrer Nähe zur Landesstaße 11 immer wieder mit Einsätzen, darunter auch schwere Unfälle, zu tun. Ein weiteres Fahrzeug zum Absperren der Unfallstrecken wäre hier also gut untergebracht.“

Zudem sollen die Räume laut Koch dem modernsten Stand entsprechen: „Duschen und Toiletten, getrennte Umkleideräume und beheizte Schulungsräume – ideal.“

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