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Bützower Zeitung

22. November 2017 | 08:35 Uhr

Bützow : Feuer und Flamme fürs Ehrenamt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Innenminister zeichnet Bützower Klaus Krüger mit der höchsten staatlichen Auszeichnung im Brandschutz in MV aus

svz.de von
erstellt am 10.Dez.2015 | 16:58 Uhr

Sie gehen für andere durchs Feuer und riskieren Gesundheit und Leben: Feuerwehrleute aus MV. Drei von ihnen, darunter der Bützower Klaus Krüger, sind gestern in Schwerin mit der höchsten staatlichen Auszeichnung im Brandschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern geehrt worden. Innenminister Lorenz Caffier überreichte ihm und dem Roggendorfer Andreas Hartmann sowie dem Loitzer Bernd Grabowski das Brandschutz-Ehrenzeichen der Sonderstufe. Damit soll die Bedeutung des freiwilligen Dienstes in der Feuerwehr hervorgehoben werden.

Sowohl Krüger als auch Hartmann und Grabowski hätten sich stets über das normale Maß hinaus in ihren Feuerwehren engagiert, betonte der Minister. „Ihnen ist es in großen Teilen zu verdanken, dass wir heute gut funktionierende und einsatzbereite Feuerwehren in Roggendorf, Bützow und Loitz zurückgreifen können“, sagte Lorenz Caffier bei der Auszeichnung im Arsenal des Schweriner Pfaffenteichs. Ohne diesen freiwilligen Einsatz zu jeder Tages- und Nachtzeit wäre die Sicherung des Brandschutzes in Mecklenburg-Vorpommern in der Fläche nicht zu leisten. Hier zeigt sich nach Angaben von Innenminister Lorenz Caffier die große Bedeutung der freiwilligen Feuerwehren. 25 082 aktive Mitglieder sorgen in den 967 Freiwilligen Feuerwehren dafür, dass Menschen in Notsituationen schnelle und wirksame Hilfe erhalten.

Sturmerprobt ist der Bützower Löschmeister Klaus Krüger. Er war trotz eines Tornado-Dachschadens am eigenen Haus in Bützow ausgerückt, um anderen Menschen zu helfen. „Er ist los zur Feuerwehr und ich stand allein im Haus. Auch unser Dach, die Scheiben, die Türen waren kaputt“, erinnert sich Krügers Ehefrau Gudrun. Ihr ausgezeichneter Gatte meinte: „Wenn Frauen nicht hinter einer solche Sache stehen würden, wäre eine ehrenamtliche Tätigkeit kaum möglich. Andernfalls könnte es familiäre Spannungen geben.“

 

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